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06.05.2008 
Dresscode

Crashkurs Kleiderordnung

von Julia Trösser

„Smart Casual“, „Business Casual“ oder „White Tie“? Englische Hinweise zur gewünschten Kleidung sind im Geschäftsalltag nicht immer leicht zu verstehen. Oder wissen Sie genau, wann Sportsakko, Abendanzug oder Smoking angesagt ist? Falls nicht, hilft der Crashkurs Kleiderordnung.

Wenn Sie nicht wissen, welcher Dress von Ihnen erwartet wird, tragen Sie lieber etwas dicker auf. Foto: dpaLupe

Wenn Sie nicht wissen, welcher Dress von Ihnen erwartet wird, tragen Sie lieber etwas dicker auf. Foto: dpa

Wie es beliebt
Der Begriff „Casual“ bezeichnet die unterste Stufe der Kleiderordnung. Bei diesem Dresscode ist Freizeitkleidung angesagt, auch Jeans und T-Shirt sind erlaubt. Aber passen Sie auch Ihren Freizeitlook an die jeweilige Situation an, und verwechseln Sie das Büro nicht mit einem Strandlokal.

Sportlich-elegant
„Smart Casual“ steht für den sportlich-eleganten Look. Dafür sollten Sie gehobene Freizeitkleidung wählen: Männer greifen etwa zur Kombination aus Sakko, Hemd und heller Baumwollhose. Auch ein Poloshirt unter dunklem Anzug ist erlaubt. Frauen könnten ein Twinset oder einen Blazer mit Hose tragen. Aber: Jeans haben hier nichts verloren.

Edler Business-Look
Dieser ist gefordert, wenn der Dresscode „Business Casual“ lautet. Männer dürfen auf die Krawatte verzichten, Anzug mit Hemd ist aber ein Muss. Business-Frauen können einen Blazer oder Hosenanzug tragen, ein Kostüm ist hier keine Pflicht.

Lieber etwas mehr
Wenn Sie nicht wissen, welcher Dress von Ihnen erwartet wird, sollten Sie lieber etwas dicker auftragen. „Es ist immer leichter, einen Sakko oder Blazer abzulegen, als einen nicht vorhandenen anzuziehen“, rät Gabriele Schlegel, Geschäftsführerin von Business Behaviour. Mit einem vollständigen Anzug als Basis lässt es sich jederzeit flexibel reagieren.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Wann Damen im „kleinen Schwarzen“ erwartet werden

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