Klar doch, die meisten, die sich bei uns höchstselbst in den Direktoren-Stand erhoben haben, sind nichts als Möchtegerne. Dass sie als „Direktor“ unfreiwillig in die Nähe des hohlen „Frühstücksdirektors“ geraten, schreckt sie nicht. Gier frisst Hirn.
Und was machen nun die, die längst oben sind?
Auch sie streben ihrerseits noch Höheres an. Das darf auch etwas schwerer und pompöser sein. Wie etwa der CEO. Klingt außerordentlich bedeutend. Deshalb haben inzwischen sogar Chefs rein deutscher Firmen für sich zum CEO gegriffen. Dabei weiß bei uns kaum einer so recht, was ein CEO ist.
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Ein Chief Executive Officer. Chief ist klar. Executive – auch toll. Problematisch ist natürlich der Officer. Da ein Geschäftsmann nicht in die Nähe eines Offiziers kommen möchte, verwendet er nur das Kürzel.
Dabei ist der Officer keineswegs ein Offizier, der Begriff kommt nicht aus der Welt des Militärs, sondern des Büros, englisch Office. Der „press officer“ ist nichts anderes als ein Mitarbeiter der Presseabteilung.
CEO ist im Deutschen schlicht der Geschäftsführer. Eine nicht gerade exklusive Bezeichnung.
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