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04.06.2007 
Studie

Vitamin B bei Jobvergabe entscheidend

Bei der Besetzung freier Stellen setzen viele Unternehmen überwiegend auf persönliche Kontakte und Empfehlungen von Mitarbeitern. Das ergab eine des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Lesen Sie, welche Wege noch zu einem neuen Job führen.

Gute Kontakt sind oft die Voraussetzung, um zu einen Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Gute Kontakt sind oft die Voraussetzung, um zu einen Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

HB NÜRNBERG. Eine Betriebsbefragung habe ergeben, dass ein Drittel aller neu eingestellten Kräfte über solche Netzwerke eine Arbeitsstelle finden, teilte das IAB am Montag mit. Nahezu jeder vierte Jobaspirant sei über ein Zeitungsinserat gefunden worden, berichtete das Forschungszentrum der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Initiativbewerbungen kamen bei jeder zehnten Stellenbesetzung zum Zuge. Derzeit führe die Eigeninitiative von Arbeitssuchenden wieder häufiger zu sozialversicherungspflichtigen Jobs als im Vorjahr, teilte das IAB weiter mit. Weitere zehn Prozent würden über die Arbeitsagenturen vermittelt. Internet-Stellenbörsen tragen nach der IAB-Studie mit neun Prozent zu den Stellenbesetzungen bei. Die geringste Rolle bei der Besetzung offener Stellen spiele die private Arbeitsvermittlung (drei Prozent) und interne Stellenausschreibungen (zwei Prozent).

Die meisten Betriebe nutzten bei der Personalsuche mehrere Wege gleichzeitig. Dabei erlebe das klassische Zeitungs-Inserat derzeit einen neuen Aufschwung. Für diese Möglichkeit entschieden sich Unternehmen bei 41 Prozent der offenen Stellen. Bei 33 Prozent der zu besetzenden Jobs schalteten sie die Arbeitsagenturen einschließlich der BA-Internet-Jobbörse ein. Initiativbewerbungen bezogen Unternehmen bei 27 Prozent der offenen Stellen mit ein. Andere Internetdienste als die BA-Jobbörse nutzten Personalchefs bei 29 Prozent der offenen Stellen.

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