0 Bewertungen
10.02.2008 
Designierter BBDO Germany-Chef

Anton Hildmann sieht sich nicht als Übergangslösung

Der designierte Chef von BBDO Germany, Anton Hildmann, sieht sich trotz seines fortgeschrittenen Alters nicht als Übergangslösung an der Spitze von Deutschlands größter Werbeagenturgruppe. "Das ist keine Interimslösung", sagte der 65-Jährige dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Am Freitag hatte die Gruppe bekanntgegeben, dass Klaus-Peter Schulz als CEO zurücktreten werde. Hildmann übernimmt sein Amt zum 11. Februar. Er hatte die Agentur bereits von 1990 bis 1999 geführt. Zu den konkreten Gründen für den Wechsel wollte sich Hildemann nicht äußern. Es sei aber seine Aufgabe, "die Agentur in die alten Gleise des Erfolgs zurückzuführen". Allerdings sei BBDO "kein Sanierungsfall", unterstrich er.

In Branchenkreisen hieß es, der amerikanische Mutterkonzern Omnicom habe sich unzufrieden mit Erfolg und Rendite von BBDO Germany gezeigt. Bei dem deutschen Agentur-Marktführer hat es in den vergangenen Jahren häufig Wechsel an der Spitze gegeben. Seit dem Abschied Hildmanns waren sechs Manager designierte beziehungsweise tatsächliche Nachfolger. Hildmann hatte sich zunächst aus dem Agenturgeschäft zurückgezogen. Vor einem Jahr kehrte er dann zurück und arbeitete als Berater der Agentur DDB Group Germany, die ebenso zu Omnicom gehört. "Das hat mir bei DDB doch eine ganze Menge Spaß gemacht", sagte Hildmann dem Handelsblatt. Deshalb habe er auch sofort zugesagt, als ihm der neue Posten vorgeschlagen wurde.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

HRE gerettet – Funke vor dem Abschuss?  Artikel in Merkliste

06.10.2008 von Axel Höpner

Nun hat sich die Schicksalsgemeinschaft also doch noch in letzter Minute auf die Rettung der Hypo Real Estate geeinigt. Eine Überraschung ist das nicht – auch wenn sich die Beteiligten nach einer chaotischen Woche gegenseitig kaum noch über den Weg trauten. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Panik 2008  Artikel in Merkliste

05.10.2008 von Stephen Roach

Der amerikanische Rettungsplan hat Schwächen, doch schlimmer ist die Untätigkeit der Europäer, schreibt Stephen Roach, Präsident der US-Bank Morgan Stanley in Asien, in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Denn nur die schwere Artillerie des Staates kann ihm zufolge die Finanzkrise überwinden. Kommentar

weiterHandelsblatt Quiz

Werbesprüche-Quiz: Auf Kundenfang mit dem Wir-Gefühl

Los geht's!Seit 1990 ist „Wir“ das wichtigste Wort in der Werbesprache. Wissen Sie, wer noch mit dem Sinn für Gemeinschaft auf Kundenfang geht?
Testen Sie Ihr Wissen!
Anzeige