„Aber gefährlich“, sagt er, „war es nicht.“ Klingt cool. „Herr Kettenring“, berichten denn auch seine Mitarbeiter bei Sony-Ericsson, „lässt sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen.“
Deshalb dient das Tauchen für ihn auch nicht wie für viele andere der Stressbewältigung: „Ich kann auch über Wasser sehr gut relaxen.“ Und sogar stresslos auf das Mobiltelefon verzichten, wenn es am Urlaubsort mit der Funkverbindung nicht klappt: „Ich habe ein ausgezeichnetes Team im Unternehmen. Das kommt auch für eine Weile ohne mich zurecht.“
Einziger Nachteil des Tauchens, sagt Axel Kettenring, sei die Tatsache, dass die Ausrüstung schwer und es daher aufwendig ist, an eine Geschäftsreise, die in ein Tauchgebiet führt, mal eben einen Tag dranzuhängen. „Mit 10 Kilogramm Zusatzgepäck überlegt man sich das durchaus zweimal.“
Das Gewicht der Ausrüstung sei es auch, das dem Tauchen altersbedingte Grenzen setze: „Man muss die Ausrüstung schließlich noch tragen und sich damit auch aus dem Wasser noch ins Boot ziehen können.“ Ansonsten könne man bis ins hohe Alter tauchen: „sozusagen bis zum letzten Atemzug“.
Ein beliebtes Unterwasser-Revier ist das Rote Meer, vor allem auch, weil man es in sechs Flugstunden erreichen und daher auch für einen kürzeren Urlaub ansteuern kann. Ein längerer Tauchurlaub war – bedingt durch die Geburt des Sohnes – ohnehin schon seit längerem nicht mehr drin. Das soll sich bald wieder ändern.
Traumziel der Kettenrings ist Mexiko. „Dort möchten wir zum Höhlentauchen. Aber natürlich irgendwann auch auf die Malediven und zum Great Barrier Riff in Australien – ein Muss für jeden Taucher!“
Sohn Marc ist mit seinen 22 Monaten vorläufig noch nicht für Tauchtrips eingeplant – den Tauchschein bekommt man nämlich erst mit zwölf: „Dann kann er selbst entscheiden, ob es ihm Spaß macht oder nicht.“ Diese Freiheit will er ihm auf alle Fälle einräumen. Denn Axel Kettenring ist nicht nur ein begeisterter, sondern offensichtlich auch ein flexibler Vater. Immerhin lernt der Junior in der Baby-Schwimmschule bereits das Schwimmen.
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