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01.07.2008 
Richard Grasso, Ex-NYSE

Ex-Börsenchef mit Teilerfolg um Riesenabfindung

Der ehemalige Chef der New Yorker Börse NYSE, Richard Grasso, ist im jahrelangen Kampf um sein gigantisches Vergütungspaket von 187,5 Millionen US-Dollar einem Sieg nochmals ein deutliches Stück näher gekommen.

HB NEW YORK. Ein Berufungsgericht in Manhattan wies am Dienstag weitere Teile der vom New Yorker Generalstaatsanwalt betriebenen Klage auf Rückzahlung eines Großteils der Summe zurück.

Nach einer ebenfalls zugunsten Grassos ausgefallenen Entscheidung in der vergangenen Woche ist laut US-Medien damit ein Ende des fast fünf Jahre langen Rechtsstreits in Sicht. Nach Empörung über die Höhe seiner Bezüge als NYSE-Chef war Grasso 2003 zurückgetreten. Er stand acht Jahre an der Spitze der damals noch nicht kommerziellen Gesellschaft.

Die Staatsanwaltschaft will erreichen, dass Grasso mehr als 112 Mill. Dollar zurückzahlen muss. Laut dem jüngsten Richterspruch ist dies mit der bisherigen Klage nach der 2006 erfolgten Umwandlung der NYSE in eine gewinnorientierte und börsennotierte Aktiengesellschaft nicht mehr möglich.

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