Die Kreditkrise hat vier amerikanischen Hedge-Fonds-Managern im vergangenen Jahr ein Milliardengewinn beschert. Den Rekord stellten John Paulson und Paolo Pelligrini von Paulson & Company auf mit Gesamtprämien von 2,7 Mrd. $ (1,8 Mrd Euro), berichtet der US-Finanzdatenanbieter Bloomberg in der Januarausgabe seines Magazins.
HB NEW YORK. Das Erfolgsrezept der beiden: Sie wetteten frühzeitig auf den Zusammenbruch des Hypothekenmarkts und steigerten so den Wert ihrer Fonds allein in den ersten neun Monaten 2007 um stolze 340 Prozent.
Bild für Bild: Die Opfer der Subprime-Krise
Auf Platz zwei landete Fondsmanager Philip Falcone, der mit seiner Gesellschaft Harbinger Capital Partners 1,3 Mrd. $ einstrich. Mit dem dritten Platz auf der Rangliste der bestbezahlten Hedge-Fonds-Manager musste sich Vorjahressieger Jim Simons, Chef von Renaissance Technologies, begnügen. Sein Trost: Auch er nahm laut Bloomberg noch gut eine Milliarde Dollar ein.
