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11.06.2008  | Aktualisiert 24.06.2008, 16:09 Uhr 

Kayser will sich noch nicht zur neuen Strategie äußern, aber sein Vorgänger Wiedemann hat die Richtung vorgegeben. Die Lebensmittel- und die Solarbranche sollen ebenso automatisiert werden wie die Pharmaindustrie. Hier wollen die Augsburger akquirieren: Übernahmen bis zu 300 Millionen Euro seien möglich. Der Umsatz von zuletzt 1,28 Milliarden Euro soll pro Jahr um sieben Prozent zulegen, die Umsatzrendite von derzeit mageren 4,9 Prozent soll auf sieben Prozent im Jahr 2010 wachsen. Neben dem klassischen Industriegeschäft stellt sich bei Kuka spätestens dann die Frage nach Servicerobotern. Schon jetzt investieren die Konkurrenten Honda und Kawasaki in Roboter, die den Menschen im Alltag ersetzen können. Im technikverrückten Japan altert die Gesellschaft schneller als anderswo: Maschinen müssen Post holen und Fenster putzen. Die Globalisierung ist gnadenlos: Jetzt müssen auch die Roboter flexibel werden und sich bewegen. Herr Kayser wird es ihnen beibringen.
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