Ein entscheidender Impuls für seine Karriere soll ein Gespräch mit einem anderen Studienabbrecher gewesen sein, sagte Zuckerberg dem Magazin „Forbes“. Bill Gates habe einen Vortrag vor seiner Klasse in Harvard gehalten und alle aufgefordert, eine Auszeit zu nehmen, um etwas Eigenes aufzubauen. Das sei Tradition. Gesagt, getan. Und, wer weiß, vielleicht war dieses eine, alles entscheidende Zusammentreffen der Grund, warum heute Microsoft den Zuschlag bekam und nicht Google. So entstehen Legenden.
Eine davon ist allerdings nicht wahr. Nämlich, dass solche modernen Goldtaler-Märchen nur in der „aufgeblasenen“ Internetwelt stattfinden. Reichste bekannte Twen ist in diesem Jahr die 26-jährige Chinesin Yang Huiyan. Sie wird in der Liste der Megareichen von „Forbes“ auf 16 Milliarden Dollar taxiert. Das richtig große Geld in wirklich kurzer Zeit wird halt immer noch in der realen Welt gemacht: in den Immobilienmärkten. Da muss der Mark noch mal nachlegen. Wer weiß, vielleicht treffen sich die beiden ja eines Tages auf Facebook – im Premiumdienst.
