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04.09.2008 
Rolf Eriksen

Neue Töne für Bang & Olufsen

von Helmut Steuer

Der angeschlagene Hifi-Hersteller holt Rolf Eriksen, den Chef der Textilkette H&M, an Bord

STOCKHOLM. Rolf Eriksen, dänischer Chef der schwedischen Modekette Hennes & Mauritz (H & M), wird ab 26. September neues Mitglied im Aufsichtsrat von Bang & Olufsen (B & O). Der 63-Jährige ersetzt bei der dänischen Edelschmiede von Audio- und Video-Anlagen den IT-Milliardär Preben Damgaard Nielsen, der auf eigenen Wunsch das Gremium verlässt.

Mit der Wahl von Eriksen, der seit acht Jahren an der Spitze einer der weltweit größten Modeketten steht, erhofft sich B &O neue Impulse, um das Unternehmen wieder in die Gewinnspur zu bekommen.

Der Hersteller durchgestylter, hochpreisiger Audio- und Videogeräte leidet stärker als die Konkurrenz unter dem gebremsten Konsumwillen der Verbraucher in den USA und Europa. Sie überlegen sich mehr als einmal, ob sie sich eine B & O-Anlage kaufen oder doch lieber einen kleinen Zweitwagen. Preislich tut sich das nicht viel.

Allein in diesem Jahr gab B & O schon zwei Gewinnwarnungen heraus. Im Geschäftsjahr 2007/2008, das im August zu Ende ging, setzte B&O 4,1 Milliarden Kronen (549,9 Millionen Euro) um, der Vorsteuergewinn rutschte von 524 Millionen Kronen im Vorjahr auf nur noch 154 Millionen Kronen ab.

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