Wenn er abends das Firmen-Monopoly beendet, hat er es bis nach Hause nicht weit. Der knapp 1,70 Meter kleine Schwarzman wohnt mit seiner etwas größeren Frau Christine ein paar Häuserblocks weiter an der gleichen Park Avenue in einem Appartement, das er 2001 für 30 Mill. Dollar gekauft hat und dessen 34 Zimmer (davon 13 Bäder) sich über mehrere Etagen verteilen. An den Wänden Originale von Monet, auf einem Schreibtisch ein Foto, das Schwarzman Arm in Arm mit Präsident Bush zeigt. Hier hat schon John D. Rockefeller Jr. gewohnt.
Um auch an seinem 60. Geburtstag die Park Avenue nicht verlassen zu müssen, hatte Schwarzmans Frau im Februar ein ehemaliges Waffenlager an der noblen Meile Manhattans gemietet. Die gesamte New Yorker High Society gab sich die Klinke in die Hand. Nur einer fehlte: Erzrivale Henry Kravis von KKR. Für die richtige Stimmung sorgte Rockstar Rod Stewart, der dafür rund eine Mill. Dollar kassiert haben soll.
Dass ausgerechnet der Blackstone
-Chef sein Unternehmen an die Börse bringt, ist nicht ohne Ironie. Hat der Firmenjäger doch kräftig davon profitiert, dass viele Unternehmen der Börse den Rücken gekehrt haben. "Es ist ziemlich eindeutig, dass die (Börsenregeln) eine Bremse für amerikanische Firmen darstellen", sagte Schwarzman. Kurz danach gab er seine eigenen Börsenpläne bekannt.
