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30.05.2005 

Neuer Präsident des Bundesfinanzhofs ins Amt eingeführt

Ebling, Zypries und SpindlerLupe

Iris Ebling (l), Bundesjustizministerin Brigitte Zypries und Wolfgang Spindler

dpa MüNCHEN. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat am Montag in München den neuen Präsidenten des Bundesfinanzhofs (BFH), Wolfgang Spindler, in sein Amt eingeführt. Der 58-jährige bisherige Vizepräsident tritt die Nachfolge von Iris Ebling an, die in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Der BFH mit elf Senaten und rund 60 Richtern ist das oberste deutsche Steuergericht. Spindler ist seit 1991 Richter am Bundesfinanzhof, im Jahr 2000 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten. Seine Laufbahn hatte er 1975 in der Finanzverwaltung von Nordrhein-Westfalen begonnen. 1978 wechselte er ans Finanzgericht Düsseldorf, später an das Bundesverfassungsgericht als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Er war im Deutschen Richterbund in führenden Positionen tätig und gehörte einer Sachverständigengruppe für das Bundesfinanzministerium an.

Zypries würdigte Ebling als engagierte Präsidentin, die sich sehr für die Gerechtigkeit im Steuerrecht eingesetzt habe. Mit Spindler habe sie einen „ebenso exzellenten“ Nachfolger. Neuer Vizepräsident wird der BFH-Richter Wilfried Wagner.

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