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28.06.2007 
Manfred Wittenstein

Wechsel an der Spitze des Maschinenbau-Verbands VDMA

Der Unternehmer Manfred Wittenstein soll künftig die Interessen eines der wichtigsten Industriezweige Deutschlands vertreten. Er soll die Nachfolge von Dieter Brucklacher antreten, der seit 2004 an der Spitze des VDMA steht.

Manfred Wittenstein rückt an die Spitze des VDMA. Lupe

Manfred Wittenstein rückt an die Spitze des VDMA.

HB DÜSSELDORF. Der Hauptvorstand des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat den 64-Jährigen als Kandidaten für die Wahl zum Präsidenten auf der Mitgliederversammlung im Oktober vorgeschlagen, wie der Verband am Donnerstag mitteilte.

Nach den Statuten des VDMA kann der Präsident nur eine Amtszeit absolvieren. Wittenstein ist geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Maschinenbauunternehmens aus Igersheim in Baden-Württemberg. Das Unternehmen mit gut 1000 Beschäftigten erzielte zuletzt einen Umsatz von 150 Mill. Euro.

Als Kandidaten für die beiden Vizepräsidenten-Posten nominierte der VDMA ebenfalls Unternehmer aus dem südwestlichen Bundesland. Thomas Lindner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Groz-Beckert KG aus Albstadt, soll sein Amt behalten. Ihm zur Seite stehen solle der Vorstandschef der börsennotierten Rohwedder AG aus Bermatingen, Joachim Rohwedder.

Mit gut 880 000 Beschäftigten ist die Branche noch vor der Automobilindustrie der größte Industriezweig Deutschlands. Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer erleben zur Zeit die stärkste Nachfrage seit Ende der 1960er Jahre. Die Nachfrage nach Maschinen „made in Germany“ ist so groß, dass einige Unternehmen über Verzögerungen bei den Auslieferungen berichtet haben. 2007 erwartet die Branche das vierte Rekordjahr in Folge.

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