
KölnSachbearbeiter mit Firmenwagen - das klingt ungewöhnlich. Es gibt sie aber. Beim Hamburger Telekommunikationsunternehmen Freenet dürfen nicht nur Chefs ans Steuer eines Dienstwagens, sondern auch einfache Angestellte. "Die Möglichkeit wird sehr rege genutzt", sagt ein Freenet-Sprecher. Das Unternehmen kooperiert mit dem Leasinganbieter Alphabet. Für interessierte Beschäftigte stelle man auch kleinere Modelle zur Verfügung, erklärt Frank Leipold, Hamburger Geschäftsstellenleiter von Alphabet.
Arbeitgeber versuchen, über die Dienstwagen-Option bei den Mitarbeitern zu punkten. Ein Modell, das verstärkt Schule macht: Laut aktuellem Fuhrpark-Barometer des Leasingunternehmens Arval werden 35 Prozent aller Firmenwagen bei Unternehmen mit 100 bis 1.000 Mitarbeitern genutzt, um Mitarbeiter zu motivieren oder stärker an sich zu binden.
Im vergangenen Jahr waren es nur 16 Prozent. Grund für den Anstieg: Der Arbeitsmarkt hat deutlich angezogen. "Dadurch hat das Bewusstsein zugenommen, Fahrzeuge zur Bindung von guten Mitarbeitern einzusetzen", sagt Sebastian Fruth, Leiter der Kundenbetreuung bei Arval.
Mit dem Autoschlüssel wird dabei bereits auf immer tieferen Karrierestufen gewinkt. "Wir bemerken grundsätzlich ein stark steigendes Interesse, auch Manager aus der unteren Hierarchieebene oder fachliche Experten mit einem Dienstwagen zu versorgen", sagt Fruth. Konkurrent Alphabet sieht sogar Mitarbeiter auf Sachbearbeiterebene als regelmäßige Empfänger für einen Firmenwagen.
Der Kunde übernimmt ein gewünschtes Fahrzeug mit einer definierten Ausstattung und kein Fahrzeugmodell aus einer vorgegebenen Kategorie mit einer vorhandenen Ausstattung, das von einem zur Kategorie passenden Hersteller stammt. Das gewünschte Mietfahrzeug kann von heute auf morgen übernommen werden.
Angeboten werden immer die aktuellen Fahrzeugmodelle. Das heißt auch: modernste Motoren und neueste Standards in Sicherheit und Komfort.
Da direkt bei Fahrzeughändlern gemietet wird, stehen dem Kunden alle Einrichtungen und Serviceleistungen eines Autohauses zur Verfügung. Alle Fahrzeuge werden von der vor Ort vorhandenen Werkstatt kontrolliert und gewartet.
Möglich ist die stundenweise bis monatelange Automiete. Ab einem Mietmonat wird von einer Langzeitmiete gesprochen. Die maximale Mietzeit bezieht sich in der Regel auf zwölf Monate, längere Zeiten sind möglich. Die vereinbarte Mietdauer kann nach Bedarf verlängert oder verkürzt werden.
Die Abholung und Rückgabe des angemieteten Fahrzeugs erfolgt stets beim selben Fahrzeughändler.
Viele der vergebenen Autos sind keine klassischen Dienstwagen mehr, die dem Mitarbeiter als zusätzliches Bonbon zu seinem Gehalt zur Verfügung gestellt werden. Laut dem Fuhrpark-Barometer werden mehr als drei Viertel der Fahrzeuge nach dem Modell des Gehaltsverzichts vergeben.
Bei Europas größtem Praxis-Vergleichstest "Firmenauto des Jahres" dominierten 2012 Dieselfahrzeuge. 250 Fuhrpark-Manager testeten für die Zeitschrift "Firmenauto" und die Prüfgesellschaft Dekra 66 Modelle in neun Kategorien und legten dabei an zwei Tagen in 66 Fahreugen rund 30.000 Testkilometer zurück. Jede Kategorie teilt sich in Import- und Gesamtwertung. Bei den kleinen Vans gab es mangels mehrerer Import-Modelle nur einen Gesamtsieger. Die Sieger im Überblick ...
Somit siegten 17 verschiedene Modelle, darunter 13 Diesel, zwei Benziner und jeweils ein Diesel-Hybrid und Elektroauto. Die Dominanz der Selbstzünder resultiert aus der Tatsache, dass die Tester neben Fahrverhalten und Komfort insbesondere die Wirtschaftlichkeit der Autos bewerteten.
In den beiden Kategorien Minicars und Kleinwagen sind allerdings die Benziner vorne. Der Fiat 500 0.9 Twin Air wurde bestes Import-Minicar, den Gesamtsieg sicherte sich, als einziges Elektroauto, der Smart Fortwo Electric-Drive.
In den beiden Kategorien Minicars und Kleinwagen liegen die Benziner vorne. Der Fiat 500 0.9 Twin Air wurde bestes Import-Minicar, den Gesamtsieg sicherte sich, als einziges Elektroauto, der Smart Fortwo Electric-Drive.
Bei den Kleinwagen gewann der Peugeot 208 e-HDI 92 die Import- und der Audi A1 Sportback 1.4 TFSI die Gesamtwertung.
Die Gesamtwertung in der oberen Mittelklasse entschied mit dem Mercedes E300 Bluetec Hybrid T-Modell, das einzige Fahrzeug mit Diesel-Hybrid-Antrieb, für sich, die Importwertung ging an den Jaguar XF.
Mittelklasse: Während der Gesamtsieg an den Mercedes E 300 Bluetec Hybrid T-Modell ging, fuhr der Jaguar XF 2.2 Diesel in der Importwertung die besten Noten ein.
Nur ein Fahrzeug von asiatischen Herstellern schaffte den Sprung aufs Siegertreppchen. Der Hyundai i40 cw 1.7 CRDI lag bei der Importwertung in der Mittelklasse vorne, der Gesamtsieg ging an den BMW 320d.
Der Mittelklassekombi i40cw feierte seinen Marktstart in Deutschland im September 2011 und wurde seither, gemeinsam mit der Limousine i40, die im Februar 2012 die Modellreihe ergänzte, rund 5.000 Mal verkauft. Beide Fahrzeuge entstanden im europäischen Forschungs-, Entwicklungs- und Designzentrum von Hyundai in Rüsselsheim unter der Federführung von Chefdesigner Thomas Bürkle. Mit einem Gepäckraumvolumen von 553 bis 1.719 Litern gehört der Kombi zu den geräumigsten Fahrzeugen seiner Klasse. Für beide Modellvarianten bietet Hyundai spezielle Business-Pakete an, die für zusätzlichen Komfort bei Vielfahrern sorgen. Der i40cw 1.7 CRDi ist erhältlich ab einem Bruttopreis von 24.990 Euro (23.352 Euro netto).
Der Hyundai i40 lag bei der Importwertung in der Mittelklasse vorne, der Gesamtsieg ging an den BMW 320d.
Immerhin gewann Mazda für seine „Skyactive-Technologie“, die konsequenten Leichtbau und eine Optimierung der Verbrennungsmotoren propagiert, den Innovationspreis.
In den Klassen SUV und Vans vergaben die Tester jeweils einen Preis für kompakte und große Fahrzeuge. Bei den kleinen SUV gewannen Volvo XC60 D5 AWD und BMW X3 xDrive 20d, bei den großen SUV ...
Kleine und kompakte SUV: Der gesamtsieg geht an den BMW X3 xDrive 20d, der Volvo XC 60 D5 AWD führt 2012 die Importwertung in dieser Klasse bei den Fuhrpark-Managern an.
Bei den großen SUV siegten der Range Rover Sport SD V6 und der Porsche Cayenne Diesel.
Der Sieg in der Klasse der Kompakten ging an den Volkswagen-Konzern, die Importwertung gewann Skoda mit dem Octavia Combi in der Ausführung 1.6 TDI Greentect, die Gesamtwertung gewann in diesem Jahr in dieser Klasse Audi mit dem A3 Sportback, ebenfalls mit 1.6 TDI-Motorisierung.
Die einzige Wertung bei den Kompakt-Vans entschied der Mercedes B 180 CDI für sich.
Die besten Maxi-Vans waren der Seat Alhambra und der VW Sharan, beide mit der Motorisierung 2.0 TDI.
An der Wahl nahmen 2.732 Fuhrparkprofis teil. Neben Fahrzeugherstellern, Leasinggesellschaften und Versicherungen stellten sich auch Tankkartenanbieter, Werkstätten und Reifenhersteller der Wahl. Gewürdigt wurden Unternehmen, die sich erfolgreich im Flottenmarkt engagieren, überdurchschnittliche Qualität liefern, sich großer Sympathie erfreuen oder besonders kundenorientiert arbeiten.
Als „Die besten Marken“ wurden ausgezeichnet: Audi für guten Service für Flottenkunden; Volkswagen Leasing, CPM Car Professional Management, Europcar, Volkswagen als umweltfreundlichste Marke, Continental, Vergölst für den Reifeservice, Aral für die Tankkarten, Allianz, A.T.U. als freie Werkstätten und als Pkw-Börse autoscpout24.de.
Dabei wird die Leasingrate vom Bruttogehalt des Mitarbeiters abgezogen. Für das Unternehmen ist das praktisch: Aufgrund des geringeren Bruttogehalts sinken die Lohnnebenkosten. Auch die Betriebskosten können steuerlich geltend gemacht werden.

Ja genau, es handelt sich hier wohl um die Ehefrau des Zahnarztes, welche in Heimarbeit Privat-Abrechnungen macht. Da wäre ein Model mit Brutto-Listenpreis bei 80.000 Euro auch angebracht. Allerdings nicht im Leasing, der Arzt zahlt bar.
Bei einem Beschäftigen sieht das anderes aus, da auch die Fahrt zur Arbeit zu anteilig zu versteuern ist.
Wenn der Arbeitgeber "alles" zahlt, läuft er Gefahr, dass sehr hohe KM-Leistungen gefahren werden (Leasing-Nachzahlung) und auch Fahranfänger (Familienangehörige) fahren (hohe Versicherungsprämie).

anders herum...jamenad verdient 3000 euro brutto, mit einem "Dienstwagen" mit einen Listenpreis 20000Euro, muss er in Zukunft 3200Euro brutto virtuell versteuern...das kostet ihn vielleicht 100 Euro im Monat Sollte der Arbeitgeber alle Kosten aller Fahrten übernehmen, möchte ich den MA sehen, der für 100Euro Kosten im Monat nicht den Dienstwagenwählt..Versicherung, sprit, Inspektion, Finanzierungskosten..alles inklu..

Die Leasingrate ist vom Arbeitnehmer als geldwerter Vorteil zu versteuern. Das Bruttogehalt wird also fiktiv erhöht, mit allen Konsequenzen.
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