Arval-Umfrage
Neue Verträge senken die Fixkosten

Jedes zweite Unternehmen rechnet mit einem steigenden Kostendruck. Um die Ausgaben in Zukunft im Griff zu behalten, verändern die Firmen den Finanzierungsmix für ihre Dienstwagenflotte.
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KölnDie Kostenentwicklung bleibt das zentrale Thema im Flottenmanagement. Jedes zweite Unternehmen rechnet mit einem steigenden Kostendruck. So lautet das Ergebnis einer Umfrage des Leasinganbieters Arval unter rund 3 600 europäischen Flottenentscheidern.

Um die Ausgaben im Griff zu behalten, verändern die Firmen den Finanzierungsmix für ihre Dienstwagenflotte. Vor allem große Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern setzen verstärkt auf Leasing mit Kilometervertrag. Rund die Hälfte der Flottenmanager sieht darin laut Arval-Umfrage die beste Option für das eigene Unternehmen. Kostengründe spielen in ihren Augen bei der Entscheidung die Hauptrolle.

Die Fuhrparkleiter erhoffen sich vor allem mehr Budgetkontrolle durch fixe monatliche Kosten. Zusätzlich machen sinkende Restwerte der Fahrzeuge die Finanzierungsform attraktiv: Über die Hälfte der Firmen mit 100 bis 1 000 Mitarbeitern geht davon aus, dass sich die Restwerte künftig verringern werden. Bei Unternehmen mit mehr als 1 000 Angestellten ist immerhin noch jedes dritte dieser Meinung.

Auch der Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementunternehmen geht davon aus, dass die Gebrauchtwagenpreise bis zum Ende dieses Jahres weiterhin sinken. Als einen der Gründe dafür sieht der Verband die "Rabattschlacht", die derzeit auf dem deutschen Kraftfahrzeugmarkt herrsche.

Betroffen sind von der Entwicklung besonders solche Unternehmen, die ihren Fuhrpark über Leasing mit Restwertvertrag finanzieren. In erster Linie bei kleinen Firmen ist diese Form die am stärksten verbreitete Leasingmethode. Bei Kilometerverträgen liegt das Risiko des Wiederverkaufswerts nach Ende der Laufzeit beim Leasinggeber.

Mathias Peer
Mathias Peer
Wirtschaftspresse Bangkok / Auslandskorrespondent

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