Digitales Flottenmanagement

Nur ein Schritt zum vernetzten Fahrzeug

Die Einstiegshürden für Fuhrpark-Software sinken. Eine höhere Transparenz soll die Kosten erheblich drücken. Was Softwarehersteller sonst noch bieten – und welche Rolle Schnittstellen dabei spielen.
Kommentieren
Das sind die Firmenwagen des Jahres
21 Firmenautos des Jahres 2016 gewählt
1 von 22

Die Flottenmanager bewerteten für die Fachzeitschrift „Firmenauto“ neben Fahrverhalten und Komfort insbesondere die Wirtschaftlichkeit des Autos. Dazu waren sie mit den 164 Autos (jedes Modell war mit zwei Testwagen vertreten) auf 2.043 Fahrten exakt 1.392 Stunden unterwegs. In jeder Klasse wurde jeweils ein Gesamt- und ein Importsieger ermittel, in einer Kategorie gab es nur eine Gesamtwertung, in drei Klassen war das beste Auto ein Importfahrzeug. Somit dürfen 21 Modelle das Prädikat „Firmenauto des Jahres“ tragen ...

Kategorie Minicars:
2 von 22

Sieger der Importwertung wurde der Seat Mii 1.0 Ecofuel.

Die Jury zum „Firmenauto des Jahres“ sind ausgewiesene Fahrzeugprofis aus den Bereichen Fuhrpark-/Flottenmanagement. Sie betreuen in ihren Unternehmen in Deutschland weit über 200.000 Fahrzeuge.

Die Zeitschrift "Firmenauto" vergibt den Award bereits seit 1999. Bewertet werden die Fahrzeuge in folgenden Kategorien: Karosserie und Innenraum, Komfort, Antrieb und Fahreigenschaften, Design, Image, Preis, Umwelt.

Kategorie Minicars:
3 von 22

Sieger der Gesamtwertung wurde das Smart Fortwo Coupé 0.9 Turbo Twinamic.

Kategorie Kleinwagen:
4 von 22

Der Sieg in der Importwertung geht an den Hyundai i20 1.4 CRDi

Kategorie Kleinwagen
5 von 22

Der Sieg in der Gesamtwertung geht an den Opel Adam 1.0 DI-Turbo

Kategorie Kompaktklasse
6 von 22

Der Sieg in der Importwertung geht an den Peugeot 308 SW Blue HDi 120 EAT6 und, weil es hier zwei Sieger gibt ...

Kategorie Kompaktklasse
7 von 22

Der geteilte Sieg in der Importwertung geht neben dem Peugeot 308 SW auch an den Renault Megane dCi 130.

KölnWenn Thomas Mitsch Firmen berät, begegnet er heute einer ganz anderen Klientel. „Früher waren es in erster Linie Kfz-Meister, die nebenbei den Fuhrpark verwaltet haben“, sagt der Geschäftsführer von Coralix Fleet Solutions. „Zunehmend sind aber junge Controller verantwortlich.“ Für die zählen Kennzahlen und Kosten. Mitsch findet das positiv. Wenn Coralix Firmenflotten auf Effizienz trimmt, geht es oft um Outsourcing, vor allem aber um Softwareeinsatz.

Die vom Schwesterunternehmen Community4you entwickelte Lösung „comm.fleet“ bündelt alle Vorgänge, die Flottenmanager im Blick haben müssen – von der Beschaffung über die Tankabrechnung bis hin zur Schadensabwicklung. Die digitalen Helfer sparen nicht nur Zeit. Der Computer gibt auch Empfehlungen, wie sich etwa Leasing- und Reparaturkosten senken lassen. Dennoch nutzt erst jedes zweite Unternehmen professionelle Software für das Flottenmanagement, wie Branchenbefragungen ergaben. „Selbst manche Konzerne verbrennen Geld, weil sie noch mit Excel und Eigenentwicklungen Fahrzeuge verwalten“, sagt Mitsch.

Ein Grund für die Zurückhaltung: Die Spezialprogramme hatten lange den Ruf, teuer und komplex zu sein. Doch das Bild wandelt sich. Webbasierte Cloudlösungen erleichtern den Einstieg – und die Anbieter setzen zunehmend auf das Baukastenprinzip. Die Anwender kaufen also nur die Funktionen, die sie wirklich brauchen. Auch im Trend liegen Telematik-Systeme, die Fahrzeugdaten digital übermitteln. Laut dem Fuhrpark-Barometer des Leasinganbieters Arval versprechen sich Unternehmen davon viele Vorteile – von der genaueren Erfassung des Spritverbrauchs bis hin zu automatisierten Unfallmeldungen.

Bosch vertreibt solche Technik über Leasinggesellschaften, Werkstätten und Kfz-Versicherer. Flottenbetreiber wollen vor allem „Kostentreiber identifizieren und die Verfügbarkeit der Fahrzeuge verbessern“, sagt Bernd Lichtenberg, bei Bosch verantwortlich für Telematik-Services. „Die jährlichen Einsparpotenziale liegen bei zehn bis 15 Prozent.“

Zunutze macht sich Bosch für seine Lösung unter anderem die standardisierte OBD-Schnittstelle. OBD steht für „On-Board Diagnose“. Verknüpft mit einem Mobilfunkmodul kann so nahezu jeder Pkw zum Connected Car, also einem vernetzten Fahrzeug, aufgerüstet werden. Wichtiger wird laut Lichtenberg die vorausschauende Wartung: „Auf Basis der OBD-Daten prognostizieren Algorithmen, wann einzelne Fahrzeugteile ausgetauscht werden müssen.“ Technische und personenbezogene Daten will Bosch getrennt auswerten, um Datenschutz zu wahren. Dienstwagennutzer können in einer App Fahrten als privat markieren. Die Standortbestimmung wird dann eingeschränkt.

Startseite

Mehr zu: Digitales Flottenmanagement - Nur ein Schritt zum vernetzten Fahrzeug

0 Kommentare zu "Digitales Flottenmanagement: Nur ein Schritt zum vernetzten Fahrzeug"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%