Einblick in die Dienstwagenpraxis Sparsame Profis gesucht

Der beliebte Anreiz für verdiente Mitarbeiter hat auch seine Tücken: Dienstwagenflotten verlangen nach professioneller Handhabung – und geschultem Personal mit Überblick. Welche Trends sich abzeichnen.
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Das sind die Firmenwagen des Jahres
21 Firmenautos des Jahres 2016 gewählt
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Die Flottenmanager bewerteten für die Fachzeitschrift „Firmenauto“ neben Fahrverhalten und Komfort insbesondere die Wirtschaftlichkeit des Autos. Dazu waren sie mit den 164 Autos (jedes Modell war mit zwei Testwagen vertreten) auf 2.043 Fahrten exakt 1.392 Stunden unterwegs. In jeder Klasse wurde jeweils ein Gesamt- und ein Importsieger ermittel, in einer Kategorie gab es nur eine Gesamtwertung, in drei Klassen war das beste Auto ein Importfahrzeug. Somit dürfen 21 Modelle das Prädikat „Firmenauto des Jahres“ tragen ...

Kategorie Minicars:
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Sieger der Importwertung wurde der Seat Mii 1.0 Ecofuel.

Die Jury zum „Firmenauto des Jahres“ sind ausgewiesene Fahrzeugprofis aus den Bereichen Fuhrpark-/Flottenmanagement. Sie betreuen in ihren Unternehmen in Deutschland weit über 200.000 Fahrzeuge.

Die Zeitschrift "Firmenauto" vergibt den Award bereits seit 1999. Bewertet werden die Fahrzeuge in folgenden Kategorien: Karosserie und Innenraum, Komfort, Antrieb und Fahreigenschaften, Design, Image, Preis, Umwelt.

Kategorie Minicars:
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Sieger der Gesamtwertung wurde das Smart Fortwo Coupé 0.9 Turbo Twinamic.

Kategorie Kleinwagen:
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Der Sieg in der Importwertung geht an den Hyundai i20 1.4 CRDi

Kategorie Kleinwagen
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Der Sieg in der Gesamtwertung geht an den Opel Adam 1.0 DI-Turbo

Kategorie Kompaktklasse
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Der Sieg in der Importwertung geht an den Peugeot 308 SW Blue HDi 120 EAT6 und, weil es hier zwei Sieger gibt ...

Kategorie Kompaktklasse
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Der geteilte Sieg in der Importwertung geht neben dem Peugeot 308 SW auch an den Renault Megane dCi 130.

DüsseldorfWährend der Neuwagenverkauf an Privatkunden leicht zurückgegangen ist, war es für den Flottenmarkt ein Rekordjahr: Knapp 787.000 Pkws wurden 2015 laut Auswertungen von Dataforce auf Unternehmen zugelassen – Fahrzeugbau, Handel und Autovermieter herausgerechnet. Für dieses Jahr rechnet das Marktforschungs- und Beratungsinstitut sogar mit weiterem Wachstum. „Darin spiegelt sich die gute wirtschaftliche Entwicklung wider“, sagt Stefan Behringer, Senior Account Manager bei Dataforce. „Unternehmen vergeben zunehmend Dienstwagen als Anreiz auch an solche Mitarbeiter, die für ihre Position eigentlich keinen benötigen.“

Die wachsende Flottenstärke geht einher mit einer Professionalisierung: In Unternehmen, die mehr als 50 Autos haben, ist der Anteil hauptamtlicher Fuhrparkverwalter in den vergangenen vier Jahren deutlich gestiegen. Häufig sind sie nicht mehr der allgemeinen Verwaltung zugeordnet, sondern leiten eine eigenständige Abteilung. Mit der Flottengröße steigt auch die Bereitschaft, Dienstleistungen auszulagern, sagt Behringer: „Während kleinere Flotten mit wenigen Fahrzeugen gut mit Finanzleasing auskommen und den Service selbst organisieren, ist dies bei größeren Flotten ein riesiger logistischer Aufwand.“

An externen Helfern mangelt es nicht – vom Werkstattservice über Tankkartenmanagement bis zur Abwicklung von Schäden lassen sich eine Vielzahl von Komponenten buchen. Um Flottenmanager zu überzeugen, dürfen die Leasinganbieter aber nicht nur mit der Arbeitserleichterung argumentieren. „Ein erheblicher Faktor ist die Einsparung durch Standards bei den Services“, sagt Behringer. Denn auch wenn die Flotten wachsen: Der Kostendruck, dem sich die Flottenmanager gegenübersehen, steigt stetig.

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