Flottenmanagement
Die Spritkosten besser in den Griff bekommen

Tankkarten waren bisher nur von den Betreibern der Markentankstellen wie Aral und Shell zu haben. Seitdem die Spritpreise allerdings so stark schwanken, suchen viele Unternehmen nach einer Alternative.
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WertherEin Liter Diesel für 1,37 Euro signalisiert die Leuchtanzeige der Markentankstelle am Rande des Stadtzentrums. Drei Kilometer weiter an einer „freien“ Tankstelle sind es nur noch 1,27 Euro. Ein kleiner Umweg würde sich da lohnen. Doch die meisten Fahrer eines Dienstwagens lassen solche günstigen Gelegenheiten links liegen. Nicht etwa, weil die Spritrechnung ohnehin ihr Arbeitgeber zahlt, sondern weil ihre Tankkarte nur bei einer der großen Premiumtankstellen gilt.

Doch während die Flottenbetreiber mit den Leasinggesellschaften bei den Raten um jeden Euro hart verhandeln, stehen die laufenden Spritausgaben - oftmals größter variabler Kostenblock - nur selten im Fokus.

Dabei gibt es Lösungen, mit denen die Fuhrparkbetreiber auch hier die Kosten senken können. So haben die Mitarbeiter der Sutter GmbH aus Essen eine Novofleet-Netz-Karte an Bord ihres Dienstwagens. Mit der können sie auch preisgünstige Tankstellen ansteuern, so dass ihr Arbeitgeber vom günstigen Preis an der Zapfsäule profitiert.

Je nach Größe des Fuhrparks können Unternehmen auf diese Weise die Höhe der jährlichen Treibstoffkosten um mehrere Tausend Euro senken. Bei einem Unterschied von zehn Cent pro Liter ergibt sich bei sechzig Litern Kraftstoff eine Ersparnis von sechs Euro. Hochgerechnet auf hundert Tankvorgänge pro Jahr entsteht ein Kostenvorteil in Höhe von sechshundert Euro - pro Fahrzeug!

Doch Tankkarten waren bisher nur von den Betreibern der Markentankstellen wie Aral und Shell zu haben. Seitdem die Spritpreise allerdings so stark schwanken und mitunter mehrmals pro Tag an einem Ort geändert werden, suchen viele Unternehmen nach einer Alternative.

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Eine App weist den Weg zur günstigen Zapfsäule

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