Hans-Joachim Dörr, Trumpf
„Für uns war es der absolut richtige Weg“

Die Trumpf-Bank finanziert Geschäfte im Ausland – und sammelt Einlagen von Mitarbeitern. Der Weg zum eigenen Geldhaus war lang, mehr als zwei Jahre musste sich Trumpf darum bemühen. Am Ende zahlt sich der lange Atem aus.

Hans-Joachim Dörr ist ein Pionier. Als Geschäftsführer von Trumpf Financial Services leitet er zusammen mit seiner Kollegin Diane Zetzmann-Krien die erste von einem mittelständischen Maschinenbauer gegründete Bank. Dahinter steht das schwäbische Familienunternehmen Trumpf aus Ditzingen.

Herr Dörr, seit eineinhalb Jahren hat Trumpf eine eigene Bank. Wie läuft das Geschäft?
Sehr gut. Wir haben alles erreicht, was wir uns vorgenommen hatten.

Und das wäre?
Der Hauptgrund für die Gründung der Vollbank war ja der EU-Passport, der besagt, dass eine Banklizenz aus einem EU-Mitgliedsland automatisch EU-weit gültig ist.

Warum ist das für Sie so wichtig?
Wir müssen, wenn wir grenzüberschreitend tätig werden, nicht mehr mit einem Bankpartner vor Ort zusammenarbeiten. Das spart Kosten und erhöht unsere Marge.
In welchen Ländern sind Sie aktiv?
In Spanien, Großbritannien, Dänemark, Irland und den Niederlanden sind wir schon als Bank. Italien und Belgien kommen jetzt noch dazu.
Wie viel Finanzierungsgeschäft wickelt die Bank denn ab?
Der Auslandsanteil wurde mit der Bank von 25 auf 50 Prozent erhöht.

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