Société Générale
Leasing-Tochter ALD bald an der Börse

Noch im Mai wird von Insidern die Ankündigung erwartet, dass die Leasing-Tochter der Société Générale an die Börse gebracht wird. Die französische Großbank könnte damit Milliarden einsammeln. ALD hat deutsche Wurzeln.
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Paris/FrankfurtDie französische Großbank Société Générale will ihre Auto-Leasing-Tochter ALD Automotive Finanzkreisen zufolge in den nächsten Wochen an die Pariser Börse bringen. Die offizielle Ankündigung werde noch im Mai erwartet, wenn die Kapitalmärkte stabil blieben, sagten drei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Von da an dauert es in der Regel noch vier Wochen bis zur Erstnotiz. Société Générale könnte mit der geplanten Platzierung von 20 bis 25 Prozent der Anteile einen Milliardenbetrag einsammeln. Banker veranschlagen den Firmenwert der Tochtergesellschaft auf sechs bis neun Milliarden Euro. Begleitet wird der Börsengang Insidern zufolge von JPMorgan, Credit Suisse und Société Générale selbst.

ALD Automotive, das 1,4 Millionen Leasingwagen verschiedener Marken – überwiegend Firmen-Fuhrparks – verwaltet, hat deutsche Wurzeln. Die Firma wurde 1968 in Hamburg von einem Autohändler als Autoleasing Dello gegründet und 1984 an die Deutsche Bank verkauft. 2001 stieg die Société Générale ein. Ein Drittel der Leasing-Fahrzeuge fahren inzwischen in Frankreich, jeweils elf Prozent in Deutschland und Italien. Erst seit kurzem stieg ALD auch ins Geschäft mit Privatkunden ein. Der Nettogewinn von ALD kletterte im ersten Quartal um 9,7 Prozent auf 144 Millionen Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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