Steuerung von Leasing-Gesellschaften
Ohne Zahlen geht nichts

Kennzahlen sind für eine erfolgreiche Unternehmensführung unerlässlich. Diese dienen nicht nur dazu, Managemententscheidungen zu unterstützen, sondern auch aktiv zu beeinflussen. Es bieten sich Optimierungspotenziale.
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Für eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung sind heutzutage moderne Kennzahlensysteme eine wichtige Grundlage. Anhand sorgsam ausgewählter Kennzahlen, die sich eng an den unternehmensspezifischen Besonderheiten orientieren, soll dem Entscheidungsträger die Steuerung, Planung und Kontrolle der Zielerreichung und damit des unternehmerischen Erfolgs erleichtert werden.

Früher wurde der Controller häufig als „Erbsenzähler“ gesehen, der - anhand von Kennzahlen mit einem lediglich statistischen Zweck - die rein vergangenheitsorientierten Kennzahlenfriedhöfe verwaltet. Heutzutage dienen moderne Kennzahlen oder Key Performance Indikatoren häufig dazu, Managemententscheidungen nicht nur zu unterstützen, sondern auch regelmäßig aktiv zu beeinflussen.

Ausgehend von der strategischen Ausrichtung gilt es, ein möglichst ganzheitliches Set an Kennzahlen für das eigene Institut abzuleiten, das eine rationale und zukunftsgerichtete Unternehmenssteuerung fördert. Wenngleich zahlreiche Unternehmer und Führungskräfte das viel umschriebene Bauchgefühl durch Kennzahlen ersetzen, sollte trotzdem noch ein gewisser Spielraum für Soft Facts berücksichtigt werden. Kennzahlen helfen also dabei, strategische Vorgaben in eine operative Steuerung zu überführen und deren Zielerreichung permanent zu überprüfen.

Nicht selten besteht der Irrglaube, dass Kennzahlensysteme nur für große Leasing-Gesellschaften interessant sind. Es bieten sich aber auch und insbesondere für kleine und mittelständische Institute erhebliche Optimierungspotenziale bei der Anwendung eines Systems, das die charakteristischen Merkmale erfasst und unter Berücksichtigung der relevanten Fach- und Funktionsbereiche eine ganzheitliche Steuerung ermöglicht.

Der Detaillierungsgrad der Kennzahlen hängt wesentlich von dem Adressatenkreis und deren Hierachieebene ab. So werden in Dashboards, die sich an das Top-Management richten, häufig nach dem Motto „weniger ist mehr“ regelmäßig etwa nur 10 bis 15 Kennzahlen dargestellt, die bei Bedarf durch ein „Drill-Down“ noch tiefgreifender analysiert werden können. In Reportings an die operativen Managementebenen fließen hingegen auch regelmäßig zahlreiche Basisdaten und –kennzahlen in den Entscheidungsprozess mit ein.

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