Air Berlin
Vertriebschef Gregorowitsch geht

Mitten in der harten Sanierung geht einer der wichtigsten Manager von Air Berlin: Der Vertriebsvorstand Paul Gregorowitsch arbeitet künftig wieder in seiner Heimat.
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Frankfurt/MainBei Air Berlin nimmt mitten in der Sanierung einer der wichtigsten Manager seinen Hut. Vertriebsvorstand Paul Gregorowitsch scheide nach zwei Jahren Anfang Dezember aus dem Unternehmen aus, teilte Deutschland zweitgrößte Fluglinie am Mittwoch mit.

Der 57-Jährige habe sich entschieden, in die Niederlande zurückzukehren und dort ab März 2014 einen neuen Job anzunehmen. Dort war Gregorowitsch zuletzt Chef der Fluggesellschaft Martinair. Der Niederländer arbeitet seit mehr als drei Jahrzehnten in der Luftfahrtbranche. Bis ein Nachfolger gefunden werde, übernehme Airline-Chef Wolfgang Prock-Schauer das Vertriebsressort, erklärte Air Berlin.

Der Rücktritt kommt für Air Berlin zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da die ehemalige Ferienfluglinie in einer harten Sanierung steckt. Auch zu Beginn des Sommergeschäfts verdiente das Unternehmen kein Geld und in der Bilanz klafft ein tiefes Loch. Hinter das Ziel, in diesem Jahr aus eigener Kraft in die schwarzen Zahlen zu kommen, setzte Prock-Schauer im August ein Fragezeichen. Die Trendwende sollen die umsatzstarke Urlaubssaison und der Verkauf von Flugzeugen bringen. Seine Bilanz für den Zeitraum Juli bis September will der Lufthansa-Rivale am 14. November vorlegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wieder ein viel zu hoch bezahlter Manager, dem die Firma, die ihm erst Millionen Antrittsgelder dann ein fürstliches Honorar und am Ende sicherlich auch noch ein Abschiedssalär bezahlt, einfach im Stich läßt, nicht einmal den Anstand besitzt dies doch jedenfalls nicht mitten in der Sanierung zu tun, oder doch wenigstens zu warten bis ein geeigneter Nachfolger gefunden wurde. Was in aller Herrgotts Namen hat dieser Mensch in 2 Jahren bei Air Berlin gemacht außer sich ein schönes neues Büro einzurichten, ein tolles Haus auf Firmenkosten anzumieten und dumm daher zu schwätzen. Jetzt aber gibt es ein Unternehmen in der Heimat, welches ihm noch mehr Geld bezahlt oder eine noch höhere Antrittsprämie, und schwupps, schon ist er weg. Die heutigen angestellten Manager sind einfach nur Blutsauger und vagabundierende Egomanen, die sich mit dem Unternehmen und deren Mitarbeitern nicht im geringsten identifizieren und nur nach noch mehr Geld gieren. Ein normaler Arbeitnehmer -auch im mittleren Management - wäre froh wenn er eine Job mit 25 % des Gehaltes bekäme und wenn er über 45 Jahre alt wäre, dann würde er auch für 15 % arbeiten und er würde bis zum letzten Tag vor seiner Rente alles für das Unternehmen geben. Ich verstehe offen gestanden nicht, was diese Typen angeblich können das sie so begehrt macht. Alle Firmenlenker die ich kennen gelernt habe haben auch nur mit Wasser gekocht, und oft genug waren sie nicht gut und sind dann einfach wieder gegangen oder gegangen worden oder weitergezogen zur nächsten Futterquelle. Ja wenn es gut läuft, dann war es das Verdienst des Managers, wenn nicht, dann lag es an der Konjunktur oder anderen angeblich unbeeinflussbaren Umständen. Das mal einer Mißt baut und dafür dann auch büßen muß habe ich noch nie gesehen, büßen müssen es immer die mittleren Ebenen oder die kleinen Leute. Da lobe ich mir Manager wie den alten Grundig oder Herrn Hipp, der einen 21 Jahre alten Diesel Kombi fährt und sich um seine Mitarbeiter und Kunden kümmert.

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