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Bagatellgrenze entscheidend

Ein Unfallgeschädigter kann sich zur Ermittlung seines Fahrzeugschadens eines Gutachters bedienen. Doch dabei gibt es einen entscheidenden Haken.

Die Gutachterkosten muss der Unfallgegner nur dann ersetzen, wenn der Unfallschaden über der Bagatellgrenze von 700 Euro liegt. Das geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Coburg hervor.

In dem Fall war der Pkw der späteren Klägerin bei einem Verkehrsunfall beschädigt worden. Dass die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung dem Grunde nach voll eintrittspflichtig war, stand außer Frage. Der von der Klägerin beauftragte Kfz-Sachverständige ermittelte Reparaturkosten von 718 Euro plus Mehrwertsteuer, die die Versicherung auch anstandslos beglich. Bei den Gutachterkosten von 320 Euro stellte sie sich jedoch quer. (Az: 33 S 36/07).

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