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Headhunter ohne Garantie

Ein Unternehmen ist vor dem Landesgericht Coburg mit dem Versuch gescheitert, von einem Headhunter das bereits gezahlte Honorar für die Vermittlung von Führungskräften in Höhe von 12 500 Euro zurückzufordern. Der Headhunter hatte sich für den Fall, dass ein vermittelter Kandidat die Probezeit nicht überstehen sollte, ein Wahlrecht einräumen lassen.

COBURG. Entweder sollte er dann das Honorar zurückzahlen oder seinem Auftraggeber weitere Kandidaten vorschlagen. Als das Unternehmen einem durch ihn vermittelten Bewerber kurz vor Ablauf der Probezeit gekündigt hatte, optierte er für die zweite Variante und unterbreitete seinem Auftraggeber insgesamt sieben weitere Personalvorschläge. Keiner von ihnen genügte den Ansprüchen des Unternehmens, das aus Enttäuschung über die Zusammenarbeit mit dem Headhunter das bereits gezahlte Maklerhonorar einklagte. Die Coburger Richter wiesen die Klage ab. Der Headhunter habe sich völlig korrekt verhalten. Dass nach der fehlgeschlagenen ersten Vermittlung kein weiteres Arbeitsverhältnis zu Stande gekommen sei, gehe nicht zu dessen Lasten. Grund: Der Personalvermittler habe keine Erfolgsgarantie übernommen (Az: 1 HK O 56/06).

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