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Hundebesitzer muss für Tierheimkosten aufkommen

Wird ein Kampfhund auf behördliche Anordnung beschlagnahmt, muss der Besitzer für die Kosten der Unterbringung aufkommen. Dies geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Urteil des Verwaltungsgerichts Neustadt an der Weinstraße hervor.

HB NEUSTADT/WEINSTRAßE. Als Eigentümer des Tieres habe der Hundehalter und nicht die Allgemeinheit für die Kosten aufzukommen.

Im vorliegenden Fall war ein Staffordshire-Terrier seinem Besitzer auf Anordnung der Behörden weggenommen und ins Tierheim gebracht worden. Seit der Beschlagnahme des Tieres im Juli 2003 fielen pro Jahr Unterbringungskosten von 3 700 Euro an. Als die zuständige Gemeinden nun vom Besitzer diese Kosten zurückverlangte, zog der Betroffene vor Gericht. Das Verwaltungsgericht jedoch wies die Klage ab. Auch für die weiter entstehenden Kosten bleibe der Besitzer des Tieres erstattungspflichtig, es sei denn, er überlasse den Hund einer zuverlässigen und geeigneten Person, erklärten die Richter.

(Aktenzeichen: 5 K 1373/06 NW)

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