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Verlorene Spieleinsätze

Das Landgericht Koblenz hat in einem Grundsatzurteil entschieden, dass dem Betreiber einer Internet-Spielbank ein Anspruch gegen den Spieler auf Zahlung der beim Online-Spiel verlorenen Einsätze zusteht. In dem Urteilsfall hatte ein beim Land Hessen staatlich zugelassener Online-Roulettebetreiber von einem Teilnehmer die Zahlung von 4 000 Euro verlangt.

KOBLENZ. Diesen Betrag hatte er zunächst mittels Kreditkarte an die Spielbank überwiesen und das Geld dann beim Roulette verspielt. Anschließend ließ er die Überweisung insgesamt rückgängig machen. Gegenüber der Zahlungsklage verteidigte sich der Spieler damit, dass er nicht, wie in den Spielbedingungen obligatorisch, in Hessen, sondern in Rheinland-Pfalz wohne (Az.: 6 S 342/06).

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