Management
Allianz: Rücktritt von Hagemann löst Spekulationen aus

Der Rücktritt des Allianz-Vorstandes Reiner Hagemann hat Spekulationen über einen bevorstehenden Umbau der Führungsspitze des Versicherungskonzerns ausgelöst.

dpa MüNCHEN. Der Rücktritt des Allianz-Vorstandes Reiner Hagemann hat Spekulationen über einen bevorstehenden Umbau der Führungsspitze des Versicherungskonzerns ausgelöst.

Geplant sei eine Neugliederung des Konzernvorstands ähnlich wie bei der Deutschen Bank, die einen kleinen Vorstand mit fünf Mitgliedern habe, berichtete die „Financial Times Deutschland“. Der Umbau solle Mitte des Monats beschlossen werden. Eine Sprecherin der Allianz wollte sich nicht zu dem Bericht äußern. „Gerüchte kommentieren wir nicht“, sagte sie in München.

Am Freitag hatte die Allianz bestätigt, dass Hagemann um Entlassung aus seinen Vorstandsverträgen zum Jahresende gebeten hat. Die Führungsspitze des Konzerns will sich in Kürze mit der Nachfolge beschäftigen. Hagemann habe seine Entscheidung in einem Schreiben an die Mitarbeiter damit begründet, dass er mit geplanten organisatorischen Entscheidungen des Konzerns nicht konform gehe, schreibt die „FTD“.

Nach Informationen der Zeitung sollen im Zuge der Neuorganisation bei der Allianz die Chefs der Sachgruppe und der Lebensversicherung in Deutschland nicht mehr automatisch im Konzernvorstand vertreten sein. Zurzeit gehören beide Chefs dieser Sparten dem Vorstand an. Auch die Struktur der deutschen Allianz-Organisation steht laut dem Bericht auf dem Prüfstand. Ziel sei es, mehr Aufgaben zu zentralisieren.

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