Andreas Dornbracht im Portrait
Der Visionär aus der Badewanne

Andreas Dornbracht ist der Stratege der Iserlohner Armaturenfirma. Er hat Deutschland beigebracht, dass Bäder nicht nur funktioniell, sondern auch schick sein können.

DÜSSELDORF. "Funktionales Wohlfühlen" und der "Spirit of Water": Wenn Andreas Dornbracht von Armaturen spricht, reicht das reguläre Vokabular eines Sanitärinstallateurs nicht aus. Es geht ihm schließlich nicht mehr um den Wasserhahn allein, sondern um den Menschen, der an ihm dreht: Mit dieser Marketing-Philosophie hat Dornbracht in den vergangenen 20 Jahren den Markt aufgemischt.

Als Dornbracht 1985 nach dem Betriebswirtschaftsstudium an der Universität Dortmund und einem Jahr bei einem amerikanischen Importeur als Assistent der Geschäftsführung ins Unternehmen kam, steuerte er die Firma erfolgreich in die Design-Welle.

Badezimmer mit schicken Armaturen eröffneten der Sanitärbranche damals ein völlig neues Geschäftsfeld: Es ging in Deutschlands Nasszellen plötzlich nicht mehr nur um Funktionalität und Haltbarkeit - sondern auch um die edle Optik. Die Designerstücke, die auf einmal Marken- und Produktnamen trugen, ließ man sich etwas kosten.

Das 1950 gegründete Familienunternehmen Dornbracht jedenfalls ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt, über 600 Mitarbeiter sind heute damit beschäftigt, rund 5 500 in Kleinserien aufgelegte Artikel von der Waschtisch-Einhandbatterie mit erhöhtem Standfuß bis zur Dusche Marke "Rain Sky" zu fertigen.

Den Grund für den Erfolg beschreibt Dornbracht in einfachen Worten: "Wir stellen unsere Erfolgsfaktoren immer wieder in Frage." Zum Beispiel 1995, als gutes Design im Badezimmer Standard geworden waren: "Wir mussten uns überlegen, was nach dem Design unser Innovationstreiber sein soll."

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