Andreas Knitter, Chef der Alstom LHB
Die nächste Generation

Während in der aktuellen Klimadiskussion viel beim Ausstoß von heißer Luft bleibt, geht der französische Bahntechnikkonzern Alstom mit gutem Beispiel voran: Das Unternehmen ist unter anderem für seine ökologisch verträgliche Produktion bekannt. Eine der treibenden Kräfte dahinter ist Andreas Knitter, Chef der Alstom LHB in Salzgitter.

BERLIN. Es waren die von den amerikanischen Astronauten vom Mond aus gemachten Fotos von der Erde, die ihm die Verletzlichkeit der Atmosphäre nahe brachten. Andreas Knitter, Chef der Alstom LHB in Salzgitter, entdeckte sein umweltbewusstes Gewissen, lange bevor das Wort Klimaschutz zum Modewort avancierte.

Sein Urteil über die gegenwärtige Klimaschutz-Debatte fällt daher differenziert aus: verspätet, doch zugleich lebenswichtig und dennoch hochgejubelt. „Es wäre unverantwortlich, wenn es lediglich bei Panikmache und Rhetorik bliebe“, sagt er.

Knitter ist Chef von Alstom in Salzgitter, des größten Bahnindustrie-Standorts des französischen Konzerns. Bekannt ist das Werk für seine umweltschonende Produktion und ökologischen Fahrzeugkonzepte. Seinen privaten Klimaschutz lebt der Chef seit langem: Sparlampen und Energiesparfenster zu Hause, ein Dienstwagen unterhalb der üblichen Chef-Klasse.

Wie kein anderer verkörpert der jüngste unter den deutschen Top-Managern der drei großen Bahntechnikkonzerne Alstom, Bombardier und Siemens den Generationswechsel in der Branche. Weit entfernt scheint der hagere, hoch aufgeschossene Mann von den knorrigen, Welt erfahrenen Ingenieuren mit den großen zupackenden Händen, die in dieser Industrie noch den Ton angeben.

Bis zu seinem 35. Lebensjahr hatte Knitter kein eigenes Auto, fuhr bevorzugt Fahrrad. Sich umweltbewusst zu verhalten, das lernte er schon als Halbwüchsiger, wie er sagt, machte es zu „seinem persönlichen Steckenpferd“.

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