Anlageberatung
Finanzvermittler muss zahlen

Das Landgericht Heilbronn hat eine Finanzvermittlung verurteilt, einem Ehepaar 108 171 Euro Schadensersatz zu zahlen. Zudem muss das Unternehmen Schulden der beiden von 51 282 Euro übernehmen.

Ein Mitarbeiter hatte dem Paar mehrere Kapitalanlagen verkauft, darunter eine kreditfinanzierte Eigentumswohnung in Hanau sowie Anteile an einem Immobilien- und einem Filmfonds. Die prognostizierten Erträge der Fonds plante der Rechenkünstler dabei für die Bezahlung der Kreditraten ein.

Doch das Modell platzte, weil die riskanten Beteiligungen die Prognosen weit verfehlten. Die Vermittler müssen den Schaden wieder gutmachen: Wer in der Vermögensplanung "eine sichere Unterdeckung mit einer unsicheren Rendite" ausgleiche, mache einen klaren Beratungsfehler, so die Heilbronner Richter (6 O 565/04).

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