Antrittsbonus
Der goldene Kleinfeld

Sein Abgang bei Siemens war alles anderes als glücklich. Nachdem Klaus Kleinfeld seine Vertragsverlängerung zur reinen Formsache erklärt hatte, ließ in der Aufsichtsrat am langen Arm verhungern. Gefrustet schmiss Kleinfeld im April selbst hin. Jetzt gelingt dem Manager ein Comeback. Erstaunlich schnell – und erstaunlich lukrativ.

HB. Klaus Kleinfeld wird von seinem neuen Arbeitgeber Alcoa gleich mehrfach in Gold aufgewogen. Wenn der ehemalige Siemenschef am 1. Oktober seinen Posten als Chief Operating Officer beim US-Stahlkonzern aufnimmt, erhält er einen Antrittsbonus von 6,5 Millionen Dollar. Zum Vergleich: 100 Kilo Gold kosten derzeit rund zwei Millionen Dollar.

Damit aber nicht genug. Alcoa hat in seiner jüngsten Pflichtmeldung an die US-Börsenaufsicht eine ganze Reihe weiterer Vergütungen für Kleinfeld aufgeführt. Demnach erhält der Deutsche neben der 6,5 Millionen Dollar in bar auch Aktien im Wert von einer Million Dollar. Außerdem muss Kleinfeld beim Umzug nach New York nicht sparen. Alcoa steuert 1,2 Millionen Dollar bei. Offenbar ist der Hausstand der Kleinfelds in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen – als Kleinfeld 2004 von New York nach München zog, betrug der Umzugskostenzuschuss von Siemens laut Geschäftsbericht noch gut 500 000 Dollar weniger. Kleinfelds Jahresgehalt ist stark erfolgsabhängig. Die Grundvergütung liegt bei 1,4 Millionen Dollar, sein Gesamtpaket kann bei Erreichung verschiedener Planziele kann aber bis auf 6,1 Millionen Dollar steigen.

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