Anwaltshonorar
Kosten für 40 000 Kopien bleiben unerstattet

Anwälte, die mehrere zigtausend Kopien für ihre Klienten anfertigen, können im Falle eines Prozessgewinns nicht damit rechnen, die Kosten ersetzt zu bekommen.

40 000 Kopien hatte ein Anwalt für die von ihm vertretenen 162 Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft angefertigt. Die fast 5 000 Euro Kosten forderte er später vom unterlegenen Gegner ersetzt.

Doch das Oberlandesgericht Koblenz pfiff den Advokaten zurück: Nur die für die Rechtsverteidigung wirklich erforderlichen Kopierkosten seien erstattungsfähig. Insofern wäre es ausreichend gewesen, wenn der Anwalt die Prozessunterlagen nur einmal kopiert und diese dann dem Verwalter übergeben hätte (Az.: 14 W 661/05).

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