Arbeitsmarkt
US-Firmen schaffen weniger Stellen

US-Unternehmen haben im vergangenen Monat weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Die schwachen Zahlen dürften bei der US-Notenbank Fed für Beunruhigung sorgen.
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New YorkUS-Firmen halten sich bei Neueinstellungen zurück. Im April schufen sie lediglich 119.000 neue Arbeitsplätze, wie die private Arbeitsvermittlung ADP am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit 150.000 gerechnet. Zudem revidierte die ADP die Zahlen für März nach unten. Es waren nur 131.000 neue Jobs - zunächst war von 158.000 Arbeitsplätzen die Rede. Die unerwartet schwachen Zahlen dürften bei der US-Notenbank Fed für Beunruhigung sorgen, sagte Sam Bullard, Volkswirt bei Wells Fargo. Die Währungshüter entscheiden noch am Mittwoch über die Geldpolitik für die größte Volkswirtschaft der Welt. Experten gehen davon aus, dass sie an ihrer ultralockeren Strategie festhalten.

Derzeit erwarten Analysten, dass die Fed in ihrer momentan laufenden dritten Runde von Wertpapierkäufen ungefähr eine Billion Dollar in den Markt pumpt. Bis vor kurzem hatten sie noch damit gerechnet, dass die Notenbanker in der zweiten Jahreshälfte den Fuß vom Gas nehmen. Doch diese Erwartung steht zunehmend auf wackligen Beinen: So fielen zuletzt Konjunkturdaten zur Industrie unerwartet schwach aus. Der offizielle Arbeitsmarktbericht der Regierung für April steht am Freitag an. Experten sagen ein Plus von 145.000 neuen Arbeitsplätzen außerhalb der Landwirtschaft voraus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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