Arbeitsplatz: Albert Eickhoff
„Man nennt mich Mister Goldfinger“

Albert Eickhoff, 69, hat mehrere Modehäuser z.B. auf der Düsseldorfer Kö und gilt weltweit als einer der zehn wichtigsten Mode-Meinungsmacher.

Handelsblatt:Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?

Albert Eickhoff: Wir verkaufen Mode auf hohem Genre. Wir verkaufen aber auch Träume, denn Einkaufen in unserem Hause ist nicht primär Bedarfsdeckung, sondern vielmehr ein gesellschaftlicher Akt – unser Anliegen: Einkaufen zum Erlebnis machen.

Wann beginnen Sie mit der Arbeit?

Da ich mich bester Gesundheit erfreue, beginne ich den Tag auf jeden Fall positiv, in der Vorfreude auf die vor mir liegenden Aufgaben und in der Gewissheit, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt.

Tee oder Kaffee?

Tea, please....

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Teamorientiert, motivierend, zielorientiert. Eine Mischung aus kühlem Kopf und schnellem Verstand.

... und was würden Ihre Mitarbeiter antworten?

Stimmt!

Was war Ihr erstes Passwort am Computer?

Eines meiner liebsten Privilegien ist es, keinen Computer zu besitzen.

Was kann Sie in Harnisch bringen?

Alle Formen von Ungerechtigkeit, in denen Willkür und Dummheit die Herrschaft über unschuldige Menschen ausübt.

Und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Mein Tempo, mein Wille, meine Hartnäckigkeit, meine Treffgenauigkeit.

Verraten Sie eine Marotte?

Ich gebe zu, eine Vorliebe für Schokolade zu haben ...

Was ist für Sie ein Unwort?

„Null Bock“ – das ist für mich die Flucht ins Negative.

Was möchten Sie gerne machen, wenn Sie in Ruhestand gehen?

Ich liebe meine Arbeit und werde ihr so lange wie nur vernünftig treu bleiben.

Wie lautet Ihr Spitzname?

Mr. Goldfinger – angeblich habe ich immer ein Händchen für richtige Trends zur richtigen Zeit gehabt.

Was zeigt Ihr Bildschirmschoner?

Ich schone niemanden!

Was würden Sie gern noch lernen?

Ich lerne privat wie beruflich unentwegt und hoffe, dass dieser Prozess, Neues und Interessantes aufnehmen zu dürfen, noch ganz lange stattfindet.

Welches ist Ihr elektronisches Lieblingsspielzeug?

Ich liebe es, zu Hause in aller Ruhe klassische Musik auf CD zu hören. Das Mobiltelefon ist für mich der direkte Draht zu allen Menschen, die mir etwas bedeuten.

Wie lange haben Sie gebraucht, um Ihr Handy zu beherrschen?

Mit meinem Nokia kann ich nichts anderes als telefonieren. Und das hatte ich sehr schnell begriffen.

Wem möchten Sie nicht begegnen?

Der Welt nach der Klimakatastrophe.

Die Fragen stellte Claudia Tödtmann

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