Arbeitsplatz: Verona Feldbusch ist Moderatorin und Vorstandsvorsitzende der Veronas Dreams AG
„Dummheit bringt mich in Harnisch"

Verona Feldbusch ist nicht nur als Moderatorin erfolgreich - auch als Unternehmerin hat sie sich inzwischen einen Namen gemacht. Im Interview verrät sie unter anderem, was sie von sich selbst als Chef hält und wo sie Dieter Bohlen mal treffen möchte.

Erklären Sie uns in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?

Eine Marktlücke schließen, nämlich Männer glücklich machen.

Wann beginnen Sie morgens mit der Arbeit, und was machen Sie zuerst?

Wenn ich morgens die Augen aufschlage, lese ich die FTD und manchmal auch das Handelsblatt. </>

Tee oder Kaffee?

Inzwischen Tee – meinem Baby zuliebe.

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Gut aussehend, zuverlässig, humorvoll und anstrengend.

. . . und was würden Ihre Mitarbeiter antworten?

Das Gleiche! Sonst wären sie nicht mehr lange meine Mitarbeiter.

Was kann Sie in Harnisch bringen?

Dummheit am Arbeitsplatz. Männer, die für den gleichen Job mehr Geld bekommen als eine Frau.

Verraten Sie uns eine Marotte?

Der Terminplan – er sieht aus wie früher mein Stundenplan in der Grundschule.

Wie lange haben Sie gebraucht, um Ihr Handy zu beherrschen?

Mein Handy habe ich bis heute noch nicht verstanden. Das ist ähnlich wie bei Männern, die bis heute auch noch nicht die Frauen verstanden haben.

Was möchten Sie gerne machen, wenn Sie in Ruhestand gehen?

Mich weiterhin für die SOS-Kinderdörfer als internationale Botschafterin engagieren. Mit Franjo zusammen in ein lateinamerikanisches Land ziehen und ein SOS-Kinderdorf betreuen und neue Projekte aufbauen.

Welches Pseudonym würden Sie sich in einem Chat-Raum zulegen?

El Commandante, das ist mein Spitzname. Alle würden denken, ich wäre ein Mann. Das fände ich spannend.

Welches ist Ihr elektronisches Lieblingsspielzeug?

Mein kleiner batteriebetriebener Milchschaumschläger.

Was war Ihr erstes Passwort?

Victorias Secret, weil da wohl keiner drauf kommt.

Wie viele Stunden verbringen Sie täglich im Netz?

In Netzstrumpfhosen durchschnittlich zweimal pro Woche. Im Winter seltener, dafür im Herbst immer öfter.

Wem möchten Sie nicht im Chat-Raum begegnen?

Reinhold Messner, dem Yeti und Dieter Bohlen. Ist ja auch egal, da ich die drei eh nicht auseinander halten kann.

Was war Ihr frustrierendstes Interneterlebnis?

Dass ich meine Anwälte seit drei Jahren dauerbeauftragt habe, die ständig das Internet von Trittbrettfahrern, Schmierfinken und anderen Schweinereien säubern. Es gibt auch lustige Beispiele: So wurde Ikea untersagt, eine Lampe als „die Leuchte Verona“ zu verkaufen - obwohl ich das sehr treffend fand.

Die Fragen stellte Claudia Tödtmann

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