ARD will verlängern
Harald Schmidt soll den Vorabend retten

Die ARD ist und bleibt für den Fernsehunternehmer und -moderator Harald Schmidt eine sichere Bank. Trotz rückläufiger Zuschauerquoten will das Erste seinen Vertrag mit ihm und seiner Produktionsfirma Bonito TV mindestens bis 2007/2008 verlängern.

DÜSSELDORF. Nach Angaben der ARD läuft der bisherige Vertrag bis August 2007. Eine endgültige Entscheidung über die Verlängerung steht noch aus. ARD-Programmdirektor Günter Struve sagte aber gestern der Agentur „dpa“: „Sollte seine Vorabendspielshow „Pssst ...“ im nächsten Februar ein Erfolg werden, werden wir ihn herzlich darum bitten, damit weiterzumachen.“ Wie viel Geld Schmidt von der ARD künftig bekommt, ist unklar. Im vergangenen Jahr waren es nach Angaben aus Branchenkreisen acht Millionen Euro.

In Zukunft wird Schmidt allerdings mit seiner spätabendlichen Talkshow seltener zu sehen sein. Der unterhaltsame Zyniker wird nicht mehr an zwei Abenden, sondern nur noch einmal pro Woche im Studio 449 im tristen Kölner Stadtteil Mülheim seine Sendung aufzeichnen.

Die ARD will den Entertainer lieber einsetzen, um mit seinem Ratespiel „Psst ...“ im Vorabendprogramm bessere Quoten zu erreichen. Mit Unterhaltungsformaten hat der 49-Jährige keine Probleme. Vor Jahren moderierte er mal die Show „Verstehen Sie Spaß?“ – wenn auch mit wenig Erfolg. Und gegen Fehlschläge ist er resistent: „Dem Satz ,Man soll gehen, wenn es am schönsten ist’ habe ich noch nie etwas abgewinnen können. Es ist ein ganz falscher Satz.“

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