Aubrey McClendon
Fracking-Pionier stirbt bei Autounfall

Aubrey McClendon, Mitgründer des Fracking-Riesen Chesapeake, ist bei einem Autounfall in Oklahoma City gestorben. Einen Tag zuvor hatte ihn das US-Justizministerium wegen Verschwörung angeklagt.

OklahomaDer Mitgründer und ehemalige Vorstandschef des US-Fracking-Riesen Chesapeake, Aubrey McClendon, ist im Alter von 56 Jahren bei einem Autounfall gestorben. Zu dem tödlichen Crash sei es am Mittwochmorgen in Oklahoma City gekommen, teilte die örtliche Polizei mit.

McClendon sei mit „hoher Geschwindigkeit“ gegen die Mauer einer Überführung gefahren. Am Vortag hatte das US-Justizministerium den Top-Manager wegen Verschwörung beim Kauf von Öl- und Gasquellen angeklagt.

Es werde ein bis zwei Wochen dauern, bis die Ermittlungen zur genauen Todesursache abgeschlossen seien, sagte der Polizeisprecher. McClendon gilt als Pionier der boomenden US-Fracking-Industrie. Er gründete 1989 den heute zweitgrößten US-Erdgas-Förderer Chesapeake. McClendon verließ den Konzern 2013 und baute das neue Unternehmen American Energy Partners auf. Die Vorwürfe der US-Justiz hatte er bis zuletzt energisch bestritten.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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