"Auf eigenen Wunsch ausgeschieden"
SachsenLB-Vorstand nimmt den Hut

Die Krise bei der SachsenLB hat personelle Konsequenzen gefordert.

HB FRANKFURT. Der für das Kapitalmarktgeschäft der Bank zuständige Vorstand Stefan Leusder scheide mit sofortiger Wirkung auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der Landesbank aus, teilte die SachsenLB am Donnerstag mit. Er habe in einem Schreiben an Landesfinanzminister Horst Metz, der Vorsitzender der Anteilseignerversammlung und des Verwaltungsrats der SachsenLB ist, um die Beendigung seines Vorstandsmandats gebeten. Leusder sei ab sofort nicht mehr für die Bank tätig, sein Anstellungsvertrag werde zum 30. September beendet, hieß es. Die SachsenLB hat sich mit einem Fonds am US-Hypothekenmarkt verspekuliert und musste mit Milliardengarantien von anderen Landesbanken und der DekaBank gestützt werden.

Leusden ist seit dem 1. November 2005 Vorstandsmitglied der SachsenLB. Zuvor hat er 30 Jahre lang für die WestLB gearbeitet, unter anderem als Devisenhändler und als Niederlassungsleiter in Tokio und Singapur. Von 2002 bis 2005 war er Geschäftsführer der 50-prozentigen WestLB-Tochter. MTBC Bank in Frankfurt.

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