Auftakt einer Handelsblatt-Serie
Siemens-Chef spricht sich gegen kurzfristiges Gewinndenken aus

Siemens-Chef Klaus Kleinfeld bekennt sich zu einer langfristigen Unternehmensstrategie. Das Prinzip des Firmengründers Werner von Siemens "Für augenblickliche Gewinne verkaufe ich die Zukunft nicht" habe auch heute Gültigkeit, schreibt Kleinfeld im Handelsblatt.

HB MÜNCHEN. Bei Siemens, so der seit Januar amtierende Vorstandsvorsitzende, sei das "Denken über den Tag hinaus" Bestandteil der Unternehmenskultur. Um als Konzern im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein, müsse das Portfolio "doppelt so schnell wachsen wie die Weltwirtschaft". Siemens will sich nur an den "weltweit Besten" orientieren. "Unsere Führungsmannschaft hat sich verpflichtet, diese Ziele in den kommenden 18 bis 24 Monaten zu erreichen." Kleinfeld will den Siemens-Konzern straff führen: "Erfolg in der globalen Arena ist eine Frage von eindeutiger Führung, klarer Verwantwortung sowie hoher Motivation". Im täglichen Geschäft setzt der Siemens-Chef hohe Maßstäbe: "Der Laden muss operativ richtig laufen."

Kleinfelds Beitrag ist der Auftakt für eine zwölfteilige Serie "Best of Management" im Handelsblatt über die zentralen Managementherausforderungen der Zukunft. Autoren sind ausnahmslos Spitzenmanager deutscher Unternehmen, unter ihnen die Chefs von BMW und Lufthansa, Helmut Panke und Wolfgang Mayrhuber oder der designierte EADS-Chef Tom Enders.

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