Auszeichnungen
Handelsblatt-Redakteurin erhält Vogel-Preis

Die Konjunkturexpertin Dorit Heß wird mit einem angesehenen deutschen Nachwuchsjournalistenpreis geehrt, dem Preis der Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung. In ihrem ausgezeichneten Beitrag beschreibt sie, wie Ludwig Erhardt Westdeutschland in die Marktwirtschaft entließ.

HB DÜSSELDORF. Der Beitrag „Ende der Schein-Wirtschaft“, der im Mai dieses Jahres in der Reihe „Ökonomische Wochenschau“ im Handelsblatt erschienen ist, beschreibt Heß den Moment, in dem Ludwig Erhard 1950 die Lebensmittelkarten abschaffte. Die Hauptpreisträger des Vogel-Preises sind Henrik Müller sowie Ursula Welter und Stephanie Rapp. Müller beschrieb in „Ihr fehlt uns“ im Manager Magazin die Welle von Auswanderungen und analysierte die Konsequenzen für Deutschland.

Ursula Welter und Stephanie Rapp wurden für ihre sechsteilige Hörfunkserie „Wunder im Trümmerland - Die Paten der Sozialen Marktwirtschaft“ ausgezeichnet. In den vom Deutschlandfunk ausgestrahlten Beiträgen porträtieren die Autorinnen die Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft und zeigen die Gültigkeit ihrer Thesen in der heutigen Zeit. Mit einem Anerkennungspreis bedachte die Stiftung Mathias Irle für seinen Beitrag „Von Raffsäcken, Notlösungen, Belächelten, Faulpelzen, Heulsusen, Versagern und armen Schluckern“ im Wirtschaftsmagazin Brand Eins. Die Auszeichnungen werden am 7. Dezember in Düsseldorf vergeben.

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