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Norbert Reithofer: Neuer Vorstandschef mit „Stallgeruch“

Mit Norbert Reithofer rückt ein Manager mit „Stallgeruch“ an die Spitze des Autobauers BMW. Nach Studium und Promotion stieg er direkt bei BMW ein und erklomm dort Schritt für Schritt die Karriereleiter

dpa MüNCHEN. Mit Norbert Reithofer rückt ein Manager mit „Stallgeruch“ an die Spitze des Autobauers BMW. Nach Studium und Promotion stieg er direkt bei BMW ein und erklomm dort Schritt für Schritt die Karriereleiter

Seit 2000 ist er Mitglied des Vorstandes und kümmert sich um den Schlüsselbereich Produktion. Hier machte sich Reithofer einen Namen, indem er die Produktionsstrategie perfektionierte. So gilt beispielsweise das neue BMW-Werk in Leipzig als eines der innovativsten und flexibelsten der Branche.

Reithofer, geboren am 29. Mai 1956 im bayerischen Penzberg, studierte zwischen 1974 und 1983 Maschinenbau, Fertigungstechnik und Betriebswissenschaft. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften an der Technischen Universität (TU) in München, wo er promovierte.

Am 1. Oktober 1987 fing Reithofer bei BMW an. Nach Stationen als Leiter der Instandhaltungsplanung sowie der Steuerungstechnik und Prozessdatenverarbeitung kümmerte er sich ab 1991 als Leiter um die Hauptabteilung „Karosserierohbau“. Zwischen 1994 und 1997 war er Technischer Direktor bei BMW in Südafrika, anschließend rückte er zum Präsidenten der BMW Manufacturing Corporation in den USA auf.

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