Autobranche
Ford-Auslandschef geht mit 54 in den Ruhestand

Der für das Auslandsgeschäft verantwortliche Ford-Manager Mark Schulz verlässt den angeschlagenen Autobauer. Nach mehr als 30 Jahren bei Ford werde der 54-Jährige Anfang kommenden Jahres in den Ruhestand gehen, teilte Ford in Detroit mit.

HB DETROIT. Einen Nachfolger nannte Ford zunächst nicht. Schulz war auch für Ford in Deutschland zuständig, da er die Ford-Geschäfte in Europa, der Asien-Pazifik-Region und Afrika leitete. Der neue Konzernchef Alan Mulally hat seit seiner Amtsübernahme im Oktober wiederholt die internationale Organisation von Ford kritisiert.

Dabei machte der ehemalige Chef der Boeing-Verkehrsflugzeugsparte klar, dass er deutliche Veränderungen anstrebt, um Geschäftsfelder wie Entwicklung und Einkauf globaler zu organisieren. In einer Stellungnahme erklärte Mulally: „Marks Hilfe war für mich unentbehrlich, um die Geschäfte von Ford in den am schnellsten wachsenden und den am heißesten umkämpften Märkten der Welt kennen zu lernen.“

Vor allem wegen Problemen in Nordamerika kämpft Ford derzeit mit Milliardenverlusten. In den vergangenen Wochen hat sich Ford bereits von mehreren anderen hochrangigen Managern getrennt.

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