Autobranche
Wennemer wird Opelaner

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Automobilzulieferers Continental, Manfred Wennemer, hat eine neue Tägigkeit: Wennemer wird laut einem Magazinbericht als Vertreter des Bundes in den Opel-Treuhandbeirat einziehen.

DÜSSELDORF. Das erfuhr die Wirtschaftswoche aus Regierungskreisen. Damit ist das fünfköpfige Gremium vollzählig, das über die Verwendung der staatlichen Mittel zur Opel-Sanierung wachen soll. Morgen wird sich der Beirat zu seiner konstituierenden Sitzung treffen.

Wennemer, 61, tritt mit der neuen Funktion erstmals wieder in die Öffentlichkeit, nachdem er Continental im August 2008 im Zuge der Übernahme durch den Konkurrenten Schaeffler verlassen hatte. Der studierte Mathematiker hatte sich bei Continental unter anderem einen Ruf als harter Sanierer und Kostensenker erworben.

Als zweiter deutscher Vertreter zieht neben Wennemer der Frankfurter Insolvenzverwalter und FDP-Politiker Dirk Pfeil in das Gremium ein. Er vertritt die drei Bundesländer, in denen Opel-Werke stehen: Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Den Vorsitz übernimmt der Chef der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland, Fred Irwin.

General Motors wird mit Enrico Digirolamo und John Smith ebenfalls zwei Vertreter entsenden. Digirolamo ist Finanzchef von General Motors Europa, Smith verantwortet bei General Motors die weltweite Produktplanung.

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