Axel Schweitzer
Der pfiffige Alba-Eigner

Im deutschen Basketball gehört er längst zu den Top-Prominenten, in der deutschen Wirtschaft könnte er bald einer von ihnen werden: Axel Schweitzer (Foto), 37, Mitinhaber des Entsorgungskonzerns Alba und als Hauptsponsor Aufsichtsratschef des Basketball-Pokalsiegers Alba Berlin.

cs DÜSSELDORF. Gemeinsam mit seinem vier Jahre älteren Bruder Eric führt er nicht nur seit 1995 den 500 Mill. Euro Umsatz schweren Abfallkonzern, der 1968 vom inzwischen verstorbenen Vater Franz Josef Schweitzer gegründet wurde. Der promovierte Maschinenbauer steht zudem seit einem Jahr an der Aufsichtsratsspitze des börsennotierten Kölner Recyclingdienstleisters Interseroh, an dem die Familie inzwischen 46 Prozent der Anteile besitzt.

Ihre Rollen haben sich die zwei Brüder, die jeweils 50 Prozent an der Alba AG halten, säuberlich aufgeteilt. Während sich Eric Schweitzer um den kommunalen Entsorgungsbereich kümmert, gilt Axel Schweitzer im Unternehmen als strategischer Kopf und analytischer Rechner.

In der Bundeshauptstadt sind die beiden Alba-Vorstände politisch verdrahtet wie kaum ein anderer regionaler Unternehmer. Als Präsident hält Eric Schweitzer die Fäden bei der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK) in der Hand. Bruder Axel, ambitionierter Sportler und Marathonläufer, kümmert sich um das erfolgreiche Berliner Sportengagement rund um den deutschen Basketball-Rekordmeister. Auch den CDU-Finanzexperten Friedrich Merz haben die Alba-Inhaber als Berater eingespannt.

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