B-to-B-Werbung
Auch nur eine nicht angeforderte, werbende E-Mail ist unzulässig

Das Versenden auch nur einer E-Mail zu Werbezwecken an ein Gewerbeunternehmen ist nach Auffassung des Landgerichtes (LG) Berlin ein sogenannter "Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb".

Sie stelle eine erhebliche, nicht hinnehmbare Belästigung des Empfängers dar. Der müsse Kosten und Arbeitszeit aufwenden, um die unerwünschten E-Mails auszusortieren. Die Gefahr der Nachahmung erfordere es, dass jeder einzelne Versender für die gesamte Wirkung verantwortlich zu machen sei.

LG Berlin vom 26.8.2003 ; Az. 16 O 339/03

Fundstelle Computer und Recht 2004, S. 544

Rückfragen zum Urteil beantwortet Ihnen gerne Dr. Peter .

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