Baedekers Reiseführer
Für die wohlgeordnete Reise

Mit einheitlicher Produktgestaltung und hoher Qualität machte Karl Baedeker seine Handbücher zum Erfolg.

DÜSSELDORF. Der junge Buchhändler Karl Baedeker reiste für sein Leben gern und immer mehr Menschen teilten diese Leidenschaft. Als Baedeker 1801 geboren wurde, kam in Großbritannien gerade das Wort „Tourismus“ auf und als er 1827 in Koblenz eine Verlagsbuchhandlung eröffnete, hatte zwei Jahre zuvor in England die erste öffentliche Eisenbahnstrecke der Welt den Betrieb aufgenommen.

1832 erwarb Karl Baedeker einen kleinen Verlag und damit auch die Rechte an einem Büchlein namens „Rheinreise von Mainz bis Cöln. Handbuch für Schnellreisende“. Dieses hatte wenige Jahre zuvor der Historiker J. A. Klein verfasst.

Die Menschen ließen sich in jenen Tagen in immer größeren Scharen auf immer länger werdenden Schienenstrecken in die Weite tragen. Und weil man nach langer Fahrt in der Fremde ausstieg, sich umsah und nicht wusste, wo man gute Bewirtung antreffen konnte, welche Sehenswürdigkeit man sich nicht entgehen lassen durfte, tat ein sachkundiger Ratgeber Not.

Baedeker erkannte das und begann das erworbene Handbuch mit den Tipps zur Rheinreise neu zu bearbeiten. 1835 veröffentlichte er die Neuauflage unter dem Titel „Rheinreise“. Der erste „Baedeker“ war erschienen.

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