Banken
Ermittlung gegen Sparkassenchef

Nach einer Hausdurchsuchung beim Chef der Sparkasse Köln Bonn, Gustav Adolf Schröder, hat dieser Beschwerde gegen das Vorgehen der Kölner Staatsanwaltschaft eingelegt. Das teilte der Anwalt Schröders, Norbert Gatzweiler, mit.

dpa KöLN. Nach einer Hausdurchsuchung beim Chef der Sparkasse Köln Bonn, Gustav Adolf Schröder, hat dieser Beschwerde gegen das Vorgehen der Kölner Staatsanwaltschaft eingelegt. Das teilte der Anwalt Schröders, Norbert Gatzweiler, mit.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Vorstandsvorsitzenden nach einer anonymen Anzeige wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Am Donnerstag waren das Privathaus Schröders und die Geschäftsräume einer Gartenbaufirma durchsucht worden.

Laut Anfangsverdacht soll Schröder dieser Firma für den Bau seines Privatgartens nur ein Viertel des tatsächlichen Auftragswerts von rund 60 000 Euro bezahlt haben. Im Gegenzug habe der Gartenbauer Aufträge von Unternehmen erhalten, die mit der Sparkasse verbunden seien, wie in der Anzeige behauptet wird.

„Die Durchsuchung war unverhältnismäßig, es wurde bereits am Donnerstagvormittag zugesagt, alle Unterlagen zur Verfügung zu stellen“, betonte der Anwalt. Die Beschwerde gegen den gerichtlichen Durchsuchungsbeschluss sei beim Kölner Amtsgericht eingelegt worden. Die Vorwürfe nannte Gatzweiler eine „Schmierfinkenaktion“.

Staatsanwalt Günther Feld sagte, es werde noch mehrere Tage dauern, bis Ergebnisse der Durchsuchung vorlägen. „Die Vorwürfe gegen die Durchsuchung werden die Gerichte klären.“

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