Banken
Ex-HRE-Chef Funke bedauert Absturz der Bank

Der frühere Vorstandschef der Hypo Real Estate (HRE), Georg Funke, hat erstmals sein Bedauern über den Absturz der Bank erklärt. Den Vorwurf der Falschdarstellung wies er aber weiterhin von sich.

HB MÜNCHEN. „Mir tut die Entwicklung bei der HRE genauso leid wie allen anderen Betroffenen“, sagte Funke der „Süddeutschen Zeitung“.

Vorwürfe gegen ihn, die Lage des Unternehmens bewusst falsch dargestellt und sein Wissen für eigene Aktiengeschäfte genutzt zu haben, wies er zurück. Er selbst habe durch die Schieflage der HRE und den Verfall des Aktienkurses etwa zwei Mio. Euro verloren. Funke besitze 60 000 Aktien der Immobilien- und Pfandbriefbank, schreibt das Blatt unter Berufung auf dessen Anwalt.

Funke hatte vor kurzem für großen Unmut gesorgt, als er nach seinem Rauswurf bei der HRE die Bank auf Gehaltszahlungen in Höhe von rund 3,5 Mio. Euro verklagt hatte. Funke war wegen der Fast- Pleite der HRE im Dezember entlassen worden, obwohl sein Vertrag noch bis September 2013 lief.

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