Banken: Job getan: Dresdner-Vorstand Kvarnström geht

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Job getan: Dresdner-Vorstand Kvarnström geht

Er hat nicht-strategische Beteiligungen und Problemkredite in Milliardenhöhe abgebaut: Jan Kvarnström, der 58 Jahre alte Chef der Dresdner-Bank-Abteilung Restructuring Unit. Nun ist die Arbeit getan - und Kvarnström zieht es vor, das Haus zu verlassen.

HB FRANKFURT/MAIN. „Die IRU hat ihre Ziele erreicht und ihre Tätigkeit eingestellt“, teilte die zum Allianz-Konzern gehörende Dresdner Bank am Donnerstag mit. Die Arbeit des Anfang 2003 gegründeten Bereichs bereits im September für beendet erklärt. Seit damals war gerätselt worden, ob Kvarnström einen anderen Posten im Konzern übernimmt oder die Dresdner verlässt. Ursprünglich war damit gerechnet worden, dass sich die Arbeit des Schweden bei der IRU bis 2006 hinzieht.

Die Dresdner hatte vor drei Jahren als erste der deutschen Großbanken nicht-strategisches Geschäft und problembehaftete Kredite in einer eigenen Einheit gebündelt. Insgesamt kam so ein Geschäftsvolumen von 35,5 Milliarden Euro zusammen, das Stück für Stück abgearbeitet wurde. Andere Banken wie etwa die HVB sind dem Beispiel mittlerweile gefolgt. Mit den Verkäufen konnte die Dresdner Bank ihre Bilanz säubern und zugleich Kapital für neues, lukrativeres Kreditgeschäft freischlagen.

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