Bausparverträge
Ombudsleute unterstützen BHW

Die BHW Bausparkasse AG darf nach Auffassung der Kundenbeschwerdestelle des Verbandes der Privaten Bausparkassen Bausparverträge, bei denen die geplante Ansparsumme erreicht oder übertroffen wurde, kündigen. Allerdings muss sie dabei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten.

fmd BERLIN. In diesem Sinne haben die Ombudsleute des Verbands der Privaten Bausparkassen in den ersten fünf Fällen entschieden. Insgesamt sind 200 Beschwerden anhängig.

Die zur Postbank gehörende BHW hatte im Herbst 2007 rund 7 000 Bausparer darüber informiert, dass vollständig angesparte Verträge gekündigt und ausbezahlt werden. Das stieß auf den massiven Protest von Verbraucherschützern. Bei Vertragsabschluss vor 1998 bot beispielsweise der "Dispo-Plus-Tarif" eine Guthabenverzinsung von bis zu fünf Prozent. Darauf entschieden sich viele Kunden zu einem Bausparvertrag, ohne später ein Darlehen aufzunehmen. Bei voll besparten Bausparverträgen sei für den eigentlichen Zweck des Bausparens kein Raum mehr gegeben, urteilen die Ombudsleute. Somit können die Verträge gekündigt werden.

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